Zitronengras als Heilpflanze

Zitronengras als Heilpflanze

Zitronengras - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze stammt ursprünglich aus Indien.
  • Sie galt früher als wichtige Arzneipflanze.
  • Ihre entzündungs- und keimhemmenden sowie fiebersenkenden Eigenschaften sind wertvoll.
  • Heute wird sie meist als Gewürz oder Tee verwendet.
  • Sie ist in vielen Parks und Gärten als Zierpflanze zu finden.

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Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Zitronengras als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name des Gewächses lautet Cymbopogon citratus und es zählt zur Familie der Poaceae (Süßgräser).

Die Pflanze ist im Volksmund auch als Westindisches Zitronengras, Westindisches Lemongras, Guatemaltekisches Lemongras oder Sereh bekannt.

Das Zitronengras gehört zur Gattung der Zitronengräser (Cymbopogon) und damit zur Pflanzenfamilie der Süßgräser (Poaceae).

  • Insgesamt gibt es 55 verschiedene Arten von Zitronengras. Es ist heute kaum noch als Arzneipflanze bekannt, sondern wird für den Gebrauch in der Küche als Gewürz oder Tee kultiviert.

Die Pflanze war ursprünglich in Indien heimisch, wurde allerdings schnell auch in China, Vietnam, Sri Lanka (könnte ebenfalls der Ursprungsort der Pflanze sein) und Thailand angebaut. Heute wird das Gras auch in den USA, in Afrika sowie in Süd- und Mittelamerika herangezogen. Selbst in Europa wird es kultiviert.

Die Sammelzeit für die Pflanze erstreckt sich über die Sommermonate, also von Juni bis September.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanze, bezogen auf ihre heilwirksamen Eigenschaften, sind:

Das Gewächs zählt zu den immergrünen, ausdauernden und krautig wachsenden Pflanzenarten. Sie kann bis zu 2 Meter hoch werden und besitzt robuste Halme von ungefähr 4 Millimeter Durchmesser. Ihre Blätter können bis zu 90 Zentimeter lang werden und sind von schmaler, grün-bläulicher Farbe. Die Blüten wachsen locker, sind rispig können bis zu 60 Zentimeter lang sein.

Zitronengras - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze und ihre Wirkstoffe haben vor allem antimikrobielle, beruhigende, fiebersenkende, immunsystemstärkende und entzündungshemmende Eigenschaften.

Zitronengras - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze kann bei Parasiten im Magen-Darmtrakt, Magenschmerzen, Blähungen, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Entzündungen in Mund und Rachen, Rheuma, Hautentzündungen, Übelkeit, Immunschwäche und Schlafproblemen eingesetzt werden.

Zitronengras - Anwendung der Heilpflanze

Für die Anwendung im heilkundlichen Bereich sind vor allem die harten Stängel im unteren Bereich der Pflanze am bedeutsamsten, da sie die meisten Nährstoffe enthalten.

Äußerliche Anwendung

Eine äußerliche Anwendungsmethode sind Bäder mit einem Zusatz aus Zitronengras, welche bei Hautentzündungen lindernde Wirkung haben. Man kann aber auch eine Paste verwenden, die auf die Haut aufgetragen wird und bei rheumatischen Schmerzen hilft.

Innerliche Anwendung

Zitronengras kann innerlich in Form von Teezubereitungen oder Bonbons eingenommen werden. Vor allem aufgrund des milden Geschmacks nach Zitrone wird der Tee von vielen Menschen so sehr geschätzt und auch getrunken, wenn sie gar nicht krank sind.


Quellen

Puhle, Annekatrin / Trott-Schepe, Jürgen / Möller, Birgit: Heilpflanzen für die Gesundheit: 300 Pflanzen - neues und überliefertes Heilwissen. Pflanzenheilkunde, Homöopathie, Aromakunde
Stone, Gene: Warum manche Menschen nie krank werden: ... und wie auch Sie in Zukunft gesund bleiben
Kötter, Engelbert: Kräuter für jeden Geschmack: Über 400 Küchen-, Heil- und Wildkräuter für jeden Standort
Möhring, Wolfgang: Die heilenden Kräfte von Kräuter- und Früchtetees - Zubereitungsverfahren, Zutaten, Rezepte


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