Vitamine und Nährstoffe in Jagdwurst

Jagdwurst ist eine so genannte Brühwurst und wird auch Schützenwurst, Stuttgarter oder Schinkenwurst genannt. Sie wird aus groben Stücken Schweinefleisch, Brät (gekuttertes Fleisch) und Gewürzen (Pfeffer, Ingwer, Macis, Koriander) hergestellt. Durch die Zutaten enthält sie viele Vitamine und Nährstoffe.

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So habe ich mich heute ernährt:

Vitamine Jagdwurst Übersicht

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Vitamintabelle für 100g Geflügeljagdwurst
Vitamin A - Retinoläquivalent1,0 μg
Vitamin A - Retinol1,0 μg
Vitamin A - Beta-Carotin1,0 μg
Vitamin D - Calciferole0,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent548,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol548,0 μg
Vitamin B1 - Thiamin102,0 μg
Vitamin B2 - Riboflavin144,0 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure3.820,0 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent7.803,0 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure763,0 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin455,0 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)2,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure14,0 μg
Vitamin B12 - Cobalamin0,5 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure22,0 μg

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Jagdwurst - Vitamine und Nährstoffe

Jagdwurst enthält viele Vitamine sowie andere Inhaltsstoffe, die der menschliche Organismus benötigt, um seine Funktionen aufrecht zu erhalten. Folgende Inhaltsstoffe finden sich:

Die enthaltenen Vitamine B und C sowie die Mineralien Natrium, Kalium und Phosphor machen diese Wurst zu einem gesunden und wertvollen Nahrungsmittel.

Jagdwurst - Herstellung und Verwendung

Für die Herstellung wird das Fleisch kurz durch den Fleischwolf gedreht und die grobe Masse anschließend mit dem Brät vermischt. Um die gewünschte, hellrosa Farbe zu erhalten, kommt Nitritpökelsalz und Farbstabilisator hinzu. Danach füllt man die Wurstmasse in Kunstdärme oder verarbeitet sie zu Konserven. Zum Schluss wird die Wurst gegart und so länger haltbar gemacht. Zudem bleiben ihre Vitamine und Nährstoffe erhalten.

  • Eine besondere Variante ist die Kaiser-Jagdwurst. Für ihre Herstellung wird ausschließlich sehr mageres Schweinefleisch verwendet. Zudem ist der Anteil des hinzugefügten Brät geringer.

In der Regel verzehrt man die Wurst kalt als dünne Scheiben. Man kann sie aber auch etwas dicker schneiden und in der Pfanne anbraten. Im Osten von Deutschland bereitet man sie als Jägerschnitzel zu, indem man dicke Scheiben paniert und anbrät. So serviert, gilt dies als absolutes Traditionsgericht. Jagdwurst eignet sich, wie alle Brühwurstsorten, auch als Zutat für Pfannengerichte oder Aufläufe. Zudem kann sie als Einlage für Suppen verwendet werden.

Jagdwurst - Ursprung und Besonderheiten

Die Bezeichnung der Wurst hat ihren Ursprung in der Tatsache, dass sie früher den Jägern und ihren Gehilfen als Proviant diente, da sie leicht mitzuführen war.

  • In der DDR wurde daraus dann das als Spezialität geltende Jägerschnitzel, indem man die Wurst panierte und sie mit Tomatensoße und Nudeln servierte.

Nicht mehr nachzuvollziehen sind Überlieferungen, nach denen diese Art Wurst bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. in Syrien, Ägypten und China auf Zeichnungen und Malereien zu sehen war. In Deutschland wird sie am Ende des 11. oder zu Beginn des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt.


Quellen

Rimbach, Gerald / Möhring, Jennifer / Erbersdobler, Helmut F.: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger.
Dr. Oetker Lexikon: Jagdwurst
Peter, Peter: Kulturgeschichte der deutschen Küche


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