Vitamine und Nährstoffe in Stilton

Unter Stilton bzw. Blue Stilton versteht man einen englischen Blauschimmelkäse. Er wird aus pasteurisierter Milch hergestellt und besitzt einen Fettanteil von 48 bis 55 % Fett in seiner Trockenmasse.

Der Käse ist heute durch eine spezielle Ursprungsbezeichnung der EU geschützt und wird in lediglich sechs Molkereien produziert. Insgesamt werden jährlich 1 Million Käselaibe hergestellt und in etwa 40 Länder exportiert.

Lebensmittelrechner

So habe ich mich heute ernährt:

Vitamine Stilton Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Stilton" aus
Vitamintabelle für 100g Stilton mind. 20% Fett i. Tr.
Vitamin A - Retinoläquivalent408,0 μg
Vitamin A - Retinol370,0 μg
Vitamin A - Beta-Carotin230,0 μg
Vitamin D - Calciferole0,3 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent1.000,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol1.000,0 μg
Vitamin B1 - Thiamin70,0 μg
Vitamin B2 - Riboflavin300,0 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure100,0 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent5.767,0 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure710,0 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin60,0 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)3,6 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure77,0 μg
Vitamin B12 - Cobalamin1,0 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure1,0 μg

Aktuelle Produkte

KapselnV Multi Spezial - 22 Vitamine & Mineralien
TablettenBody Attack Multi Vitamin
KapselnScitec Nutrition Mega Daily One Plus
HandbuchNährstoffe - Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Stilton - Vitamine und Nährstoffe

Diese Käsesorte enthält sehr viele Vitamine und andere wichtige Inhaltsstoffe. Zu diesen zählen:

Stilton - Verwendung in der Küche

Man kann den Käse selbstverständlich roh essen, ihn also für Brotzeitplatten verwenden. Er kann aber auch als Zutat in Saucen dienen, beispielsweise bei Nudelaufläufen oder andren Pasta-Gerichten.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Käse für Suppen (Käsesuppe) zu nutzen. Dazu wird er einfach in die Suppe gegeben, schmilzt durch die Hitze und verleiht der Suppe einen schön cremigigen und einzigartigen Geschmack.

Stilton - Herkunft und Besonderheiten

Der Ursprung dieser Käsesorte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der Gastwirt Cooper Thornhill entdeckte im Jahre 1730 entdeckte den Blauschimmelkäse beim Besuch eines landwirtschaftlich betriebenen Hofes in der Nähe der Stadt Melton Mowbray.

Der Käse schmeckte ihm so gut, dass er mit der Bauersfrau sofort eine schriftliche Vereinbarung schloss, die ihm und seinem Gasthaus Bell Inn sämtliche Rechte an dem Käse sicherte.

  • Heute gibt es mit dem White St. (kurz gereift), dem Flavoured St. (geschichtete Version unter zusätzlicher Verwendung anderer Käsesorten) sowie dem in Australien produzierten Jumbunna ("nach Art" des Originals hergestellt) insgesamt drei Versionen.

Quellen

Bames, E. / Bömer, Aloys / Juckenack, Adolf / Tillmans, Joseph: Tierische Lebensmittel
Rimbach, Gerald / Möhring, Jennifer / Erbersdobler, Helmut F.: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger.
Eisenbrand, Gerhard / Schreier, Peter (Hrsg.): RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie.
Gordon, Edgar: Cheesemonger: A Life on the Wedge


Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen Ok