E 413 - Traganth

Die E-Nummer E 413 steht für Traganth. Im Englischen unterscheidet sich der Begriff von der deutschen Variante und ist unter der Bezeichnung 'Tragacanth' aufgeführt. Die gummiartige Masse wird aus den im Iran, in der Türkei und in Griechenland beheimateten Astragalus-Arten gewonnen. Der Zusatzstoff fand bereits in der Bibel Erwähnung. Mittlerweile ordnet ihn die Wissenschaft den folgenden Kategorien zu:

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Traganth (E 413) - Eigenschaften

Der Stoff zeigt keine Strukturveränderungen bei der Entstehung von Wärme und Säure. Säurehaltige Lebensmittel erschweren die Verwendung von vielen Zusatzstoffen. Das ist bei dem dargestellten Zusatzstoff nicht der Fall. Daher lässt er sich hier integrieren. Flüssigkeiten verdicken sich bei Zugabe des Zusatzstoffes. Dafür sind die enthaltenen Substanzen verantwortlich.

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Traganth (E 413) in Lebensmitteln

Im Bereich der Lebensmittel wird der Zusatzstoff vorwiegend als Verdickungsmittel eingesetzt. Einigen Emulsionen dient er als Stabilisator.

  • Bei einer Emulsion handelt es sich um ein Gemisch aus mindestens zwei Flüssigkeiten, welche sich nur durch einen Zusatzstoff miteinander verbinden lassen.

Innerhalb der Lebensmittel nutzt ihn die Industrie als Verdickungs- und Geliermittel in

Traganth (E 413) - Besondere Anmerkungen

E 413
Ursprung?
Einsatz in Bio-Lebensmitteln?Da der Stoff bei Verzehr im Lebensmittel verbleibt, zählt er zu zulassungspflichtigen Stoffen. Bio-Lebensmittel werden nicht gesondert aufgeführt.
Glutenfrei?
Als Allergieersatz?Der Zusatzstoff ist als Ersatz für Karayagummi zu verwenden.
Allergiepotenzial?Es ist bekannt, dass der Stoff zu allergischen Reaktionen führen kann. Empfindliche Menschen bemerken einen Ausschlag am Körper. Der Gummi-arabicum-Staub kann den Ausbruch eines asthmatischen Anfalls begünstigen.
Erlaubte Tagesdosis?

Traganth (E 413) - Bestandteile des Zusatzstoffes

E 413 besteht aus Polysacchariden (Kohlenhydrate). Weiterhin findet sich zu 60 bis 70 Prozent Tragacanthinsäure darin wieder. 30 bis 40 Prozent werden vom sogenannten Bassorin gebildet. Dieser Stoff stellt eine Art der Traganthinsäure dar. Bassorin ist nicht wasserlöslich. Allerdings ist es dafür verantwortlich, dass Traganth in Flüssigkeiten aufquillt.


Quellen

Ebermann, Robert / Elmadfa, Ibrahim: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung
Kuhnert, Peter: Lexikon Lebensmittelzusatzstoffe
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Zusatzstoffe nach ihren E-Nummern
Lückerath, Eva / Müller, Sven-David: Diätetik und Ernährungsberatung


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