Vitamin-b13

Vitamin B13 ist ein anderer Begriff für Orotsäure, welche ein Zwischenprodukt von der Biosynthese des Uridinmonophosphats ist. Die Vitamine kommen zum Beispiel auch als Teil des Nukleosidis Orotin vor.

Vitamin B13 wurde erstmalig im Jahr 1904 von italienischen Forschern aus Kuhmolke isoliert. Benannt wurde die Substanz nach dem griechischen Wort 'oros' für Molke.

Man ging zu dieser Zeit davon aus, dass Orotsäure für den menschlichen Körper lebensnotwendig war, so dass man den Stoff auch Vitamin B13 nannte.

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In welchen Nahrungsmitteln kommt Vitamin B13 vor?

Vitamin B13 oder auch Orotsäure kommt selbstverständlich in Milchprodukten vor, ist allerdings auch in Hefe und Schimmelpilzen zu finden, die der Gattung Neurospora und Neurospora crassa angehören.

Zu den Eigenschaften von Vitamin B13 gehören seine weiße und geruchlose, pulverartige Konsistenz. Es schmeckt süßlich und löst sich kaum auf, weder in Wasser noch in Ethanol.

Die Säure ist dreibasig sowie mittelstark und löst sich eher in einer wässrigen Alkalilauge. Kristallisiert die Substanz langsam aus, bildet sie farblose Kristalle, welche prismenförmig sind. Befindet sich Orotsäure in einem festen Zustand, hält sie sich fast unbegrenzt.

Die höchsten Anteile von Orotsäure finden sich in

Mangelerscheinungen von Vitamin B13

Ist der Harnstoffzyklus gestört, kommt es zu einer erhöhten Synthese des Vitamins, weil sich Carbamylphosphat anstaut. Akkumuliert Orotsäure im menschlichen Gewebe beispielsweise aufgrund einer erblichen Störung, resultiert daraus eine vermehrte Ausscheidung durch den Harn.

Der Körper kann zwar kleine Mengen des Vitamins selbst produzieren, jedoch muss der Bedarf an Vitamin B13 dennoch über die tägliche Nahrungsaufnahme abgedeckt werden. Darüber hinaus übernimmt Vitamin B13 viele weitere Funktionen im menschlichen Körper.

Orotsäure verhindert zum Beispiel, dass der ATP-Spiegel im Herzen vollkommen abgebaut wird. Gleichzeitig soll das Vitamin dafür verantwortlich sein, die Menge von Pyrimidinnukleotiden zu erhöhen, die sich in der Leber befinden und dann die Produktion von ATP im Bereich der Myokardie erhöhen.

Des Weiteren ist Orotsäure dafür bekannt, dass sie nicht nur die Gedächtnis-, sondern auch die Lernleistungen verbessern kann. Bei Tierexperimenten hat sich gezeigt, dass die adaptiven Leistungen optimiert wurden, so dass die Bildung des Langzeitgedächtnisses verbessert wurde. Die Wirkung des aufgenommenen Vitamins wird erzeugt, weil sie auf diese Weise der cerebrale Pyrimidinnucleotid-Pool im menschlichen Körper auffüllt.

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