Akelei

Nur noch wenige Menschen wissen, wie wertvoll die Akelei für die Naturheilkunde und Homöopathie sein kann. Stattdessen wird die Heilpflanze oftmals nur als Zierde im Garten angepflanzt.

Man findet die Pflanze aber ebenso wild wachsend in Wäldern und auf Waldlichtungen. Insbesondere in Süddeutschland ist die Akelei häufig anzutreffen.

Ihre Bestandteile wirken zum einen leicht giftig, verfügen darüber hinaus aber auch über verschiedenste Heilwirkungen, die im Vergleich jedoch nicht so stark ausgeprägt sind wie bei anderen Heilpflanzen.

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Die wichtigsten Fakten über die Akelei

Im Grunde handelt es sich bei der Akelei um eine Pflanzengattung, die unterschiedliche Arten beinhaltet. Für die Naturheilkunde und Homöopathie spielt vor allem die gemeine, oder auch die gewöhnliche Akelei eine Rolle.

Nur in wenigen Fällen wird die Heilpflanze als ausschließliches Mittel verwendet. Meistens dient sie als Ergänzung zu anderen Heilkräutern und Pflanzen.

Wissenschaftlicher Name

In der Wissenschaft, Medizin, Naturheilkunde und Homöopathie wird die Pflanze auch unter dem Namen Aquilegia vulgaris geführt.

Volkstümliche Namen

Ferner haben sich verschiedene volkstümliche Namen eingeprägt, die noch heute sehr geläufig sind.

Gattung / Pflanzenfamilie

Die Heilpflanze gehört der gleichnamigen Pflanzengattung der Akeleien an, welche auch unter dem Namen Aquilegia geführt werden. Diese wiederum sind in die Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse eingeordnet. Hahnenfußgewächse werden in Fachkreisen auch mit dem Begriff Ranunculaceae bezeichnet.

Heilwirkung der Akelei

Im Vergleich zu anderen Heilpflanzen sind die Wirkungen der Akeleien nicht ganz so umfangreich. Diesbezüglich wird diese Pflanze auch oftmals nur als Ergänzung zu anderen Kräutern eingesetzt.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der Pflanzenbestandteile sind sehr individuell. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auflistung der wichtigsten Bestandteile:

Anwendung der Akelei

  • Die Akelei hat eine leicht giftige Wirkung, daher sollte die Pflanze stets getrocknet oder erhitzt werden. Durch diese Vorgänge verliert sich das Gift aus den einzelnen Pflanzenbestandteilen.

Die Heilpflanze kann sowohl innerlich wie auch äußerlich angewandt werden.

Äußerliche Anwendung

Als Umschlag, Bad oder Waschung

Zur Herstellung eines Umschlages muss ein Tee aus der getrockneten Pflanze hergestellt werden, in welchem anschließend ein Tuch getränkt wird.

Ferner kann der gekochte Tee dem Badewasser zugesetzt oder für eine Waschung verwendet werden.

Diese Form der Anwendung hilft vor allem gegen unterschiedliche Hautprobleme.

Als gepresste Samen

Die Samen der Akelei können unter Umständen gegen Läuse helfen. Die gepressten und zerstampften Samen empfehlen sich dahingegen bei Parasitenbefall der Haut.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Akelei ausschließlich als Tee beziehungsweise als Teemischung eingenommen. Dieser hilft insbesondere bei Beschwerden der Verdauung. Darüber hinaus wirkt der Tee blutreinigend und regt den Stoffwechsel an.

Bei folgenden Leiden hilft die Akelei

Die Heilpflanze kann bei ganz unterschiedlichen Leiden und Erkrankungen zum Einsatz kommen. Die Anzahl der Behandlungsgebiete ist allerdings bei Weitem nicht so umfangreich, wie es vergleichsweise bei anderen Pflanzen der Fall ist. Akeleien helfen bei:

Innerliche AnwendungÄußerliche Anwendung
AppetitlosigkeitLäuse
GichtHautunreinheiten
RheumaParasiten
SkorbutEkzeme
NervenreizungFisteln
MenstruationsbeschwerdenGeschwüre
Nervosität

Vorkommen und Sammelzeit

Die Verbreitung der Akelei findet über ganz West-, Mittel- und Südeuropa statt. Ferner findet man sie in den Kalkgebieten Südenglands sowie in Skandinavien. Auch in Dänemark und im östlichen baltischen Gebiet kann man die Heilpflanze antreffen.

Weiterhin lebt sie in Russland und einigen Ländern Nordafrikas. Zerstreut findet man die Akelei in kraut- und grasreichen sowie lichten Buchen- oder Eichenmischwäldern vor. Auch in Randbereichen von Hecken sowie auf Wiesen kann man die Pflanze antreffen.

Akeleien bevorzugen mäßig trockene bis frische, sommerwarme und nährstoffreiche Böden. Ferner mögen sie basenreiche sowie kalkhaltige Böden. Der Boden sollte außerdem mild-mäßig-sauer-humos, steinig, locker oder sandig sein. Auch einige Lehmböden sind willkommen.

Sammelzeit

Die Akelei kann grundsätzlich in den Monaten von Juni bis Oktober eingesammelt werden.

Verwendbare Pflanzenteile

In der Naturheilkunde und Homöopathie kommen sowohl die Blätter wie auch die Wurzeln und Samen der Akelei zum Einsatz.

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