Heilwirkung antibiotisch

Heilpflanzen und Heilkräuter mit antibiotischer (keimabtötender) Wirkung besitzen natürlich gebildete Inhaltsstoffe, die die Vermehrung von Bakterien und Mikroorganismen hemmen oder diese zerstören.

Natürliche Auszüge wie Tee enthalten jedoch meist nicht die für die Abtötung notwendige Konzentration.

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Wodurch wirken Heilpflanzen antibiotisch?

Die Wirkung von Pflanzen mit keimabtötenden Inhaltsstoffen ist jedoch meist auf den Rohzustand beschränkt, d. h. dass die antibiotische Wirkung beim Erhitzen oder Kochen verloren geht.

Antibiotika wirken auf den Erreger, indem sie seine Proteinsynthese, die Eigenschaften der Zellmembranen oder seinen Aufbau verändern.

Der bekannteste antibiotische Wirkstoff ist das Allicin, das im Knoblauch und in Zwiebeln enthalten und wirksam bei Gärungsprozessen im Darm ist.

Aus der Substanz im frischen Knoblauch muss sich jedoch erst unter Einwirkung eines Ferments das bakterientötende Allicin bilden - durch Reaktion mit Sauerstoff entsteht dann der typische Knoblauchgeruch. Die antibiotischen Wirkstoffe des Spitzwegerichs haben überzeugende Wirkungen bei fiebrigen Lungen- und Bronchialleiden.

Weitere Wirkstoffgruppen, die meist in Kombination anzufinden sind:

Eine Auswahl von antibiotischen Heilpflanzen

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