Linse

Linsen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und sind nach wie vor sehr beliebt. Verzehrt werden nur die Samen der Pflanze. Häufig in Form von einer Suppe. Linsen sind sehr gut verdaulich und haben einen hohen Eiweißanteil.

Schon den Ägyptern dienten Linsen als Nahrungsmittel. Allerdings wurden sie von den Ärzten damals abgelehnt, da vermutet wurde, sie könnten Tumore verursachen. Tatsächlich enthalten rohe Linsen unbekömmliche oder sogar giftige Inhaltsstoffe. Diese werden aber durch das Kochen unschädlich gemacht.

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Heilwirkung der Linse

In Linsen stecken jede Menge gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Die Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß und Eisen und sind somit eine der besten Fleischalternativen. Darüber hinaus stecken in Linsen sehr viele Vitamine der B-Gruppe. Gekochte Linsen wirken:

Positiv für die Gesundheit ist die Pflanze außerdem aufgrund ihres hohen Ballaststoffanteils, weswegen die Linsen lange satt machen und die Verdauung unterstützen. Gekochte Linsen sind während der Schwangerschaft und nach der Entbindung zu empfehlen, da sie die Milchsekretion anregen.

Anwendung der Linse

Die Linse kommt insbesondere in der Küche zum Einsatz. In Deutschland werden die Samen häufig zu einer Suppe verkocht. Aber auch als Beilage oder Salatzugabe schmeckt die Hülsenfrucht sehr gut und ist gesund.

Außerdem können Linsen zur Behandlung von Abszessen genutzt werden. Dazu muss die Hülsenfrucht zehn Minuten lang gekocht und anschließend zerquetscht werden. Der Brei kann in einem Umschlag auf die entzündete Stelle gelegt werden.

Verwendbare Pflanzenteile

Zum Kochen werden ausschließlich die Samen der Linse verwendet.

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