Heilpflanze Pfefferminze

Die Pfefferminze ist nahezu jedem bekannt. Am häufigsten kommt sie als typischer Haustee in Betracht.

Viele wissen darüber hinaus, dass die Pflanze ganz unterschiedliche Heilwirkungen hat, weshalb sie beispielsweise während einer Erkältung in besonderem Maße getrunken wird.

Darüber hinaus hat die Pfefferminze aber noch zahlreiche weitere Heilwirkungen und hilft hervorragend bei vielen unterschiedlichen Leiden. Sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

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Die wichtigsten Fakten über die Pfefferminze

Die Pfefferminze kann problemlos im heimischen Garten angebaut werden. Sobald sie sich erstmal wohlfühlt, gedeiht sie Jahr für Jahr von ganz alleine auf´s Neue. Besitzer haben somit besonders lange Freude an der Heilpflanze. Allerdings sollte sich Schwangere von der Minze fernhalten, da sie gegebenenfalls Fehlgeburten auslösen kann.

Wissenschaftlicher Name

In der Wissenschaft sowie in der klassischen Schulmedizin, der Natur- und Pflanzenheilkunde und der Homöopathie kennt man die Minzeart auch unter dem Namen Mentha × piperita.

Volkstümliche Namen

Die Pfefferminze hat sich weitere Namen im Volksmund gemacht. So kennt man sie auch unter den nachfolgenden volkstümlichen Namen:

Gattung / Pflanzenfamilie

Die Pfefferminze gehört der Pflanzengattung der Minzen an. Minzen werden in Fachkreisen auch mit dem Namen Mentha bezeichnet. Diese Pflanzengattung ist wiederum ein Teil der Pflanzenfamilie der Lippenblütler, welche auch als Lamiaceae bezeichnet werden.

Heilwirkung der Pfefferminze

Die Wirkungskräfte der Heilpflanze sind sehr vielfältig und nicht auf einzelne Bereiche begrenzt. Folgende Wirkungen werden der Pfefferminze nachgesagt:

Inhaltsstoffe

Die Minze verfügt über zahlreiche Inhaltsstoffe. Nachfolgend werden die Bestandteile aufgezählt, welche für die Naturheilkunde von Bedeutung sind:

Anwendung der Pfefferminze

Die Anwendungsmöglichkeiten der Minze sind nicht nur auf einen Bereich beschränkt. Man kann sie sowohl innerlich wie auch äußerlich anwenden. Überwiegend findet eine Nutzung als Tee statt.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich besteht die Möglichkeit, einen Teeaufguss oder ein ätherisches Öl zu verwenden.

Teeaufguss äußerlich

Äußerlich lässt sich der Pfefferminztee hervorragend für einen Umschlag, als Zugabe zu einem Bad oder für eine Waschung nutzen. Ferner besteht die Möglichkeit Stirnumschläge herzustellen, die vor allem gegen Kopfschmerzen helfen.

Ätherisches Öl äußerlich

Bei Erkältungen empfiehlt es sich, das ätherische Öl der Pfefferminze zu inhalieren oder die Haut, insbesondere die Brust, damit einzureiben. Ätherisches Öl verursacht, auf die Haut aufgetragen, erst Kälte und anschließend Wärme.

Es ist kramplösend und kann Muskelverspannungen sowie Gelenkschmerzen und Neuralgien lösen. Wer das ätherische Öl rechtzeitig anwendet, kann unter Umständen Migräneanfälle verhindern.

Innerliche Anwendung

Auch für die innerliche Anwendung kommt der Tee beziehungsweise das ätherische Öl zum Einsatz.

Teeaufguss innerlich

Pfefferminze ist in nahezu jedem Einzelhandel sowie in Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich.Sie hilft unter anderem bei Magen-Darm-Beschwerden.

Ätherisches Öl innerlich

Hochwertiges Pfefferminzöl ist auch für die innerliche Einnahme geeignet. Allerdings sollte es ausschließlich niedrig dosiert und darüber hinaus mit Wasser verdünnt eingenommen werden. Das Öl fördert die Verdauung und kann Krämpfe lösen. Ferner unterstützt es die Ausschüttung von Gallensaft.

Bei folgenden Leiden hilft die Pfefferminze

Die Pfefferminze kann bei unterschiedlichen Leiden helfen und Krankheiten oder Krankheitssymptome lindern.

Innerliche AnwendungÄußerliche Anwendung
AppetitlosigkeitKopfschmerzen
MagenschwächeSchnupfen
BlähungenSchlecht heilende Wunden
KopfschmerzenNervenschmerzen
BrechreizMundgeruch
IschiasMigräne
Durchfall
Hexenschuss
Erkältung
Herzschwäche
Gallenbeschwerden
Grippe
Wechseljahresbeschwerden
Verdauungsschwäche
Übelkeit
Schlaflosigkeit
Rheuma
Nierenschwäche

Vorkommen und Sammelzeit der Pfefferminze

Grundsätzlich stammt die Pfefferminze aus Kulturen der gemäßigten Klimazonen. Darüber hinaus verwildert sie häufig auch aus diesen Kulturen. So zum Beispiel auch in Süddeutschland.

Innerhalb von Deutschland gibt es kleinere Anbaugebiete, etwa in den Moorgebieten um München. Außerdem wird die Heilpflanze in Unter- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz und Ober- und Niederbayern kultiviert. Darüber hinaus hat jeder die Möglichkeit, Pfefferminze im eigenen Garten anzubauen.

Sammelzeit

Die Minze wird jährlich im Frühsommer, noch während der Blütezeit eingesammelt beziehungsweise geerntet.

Verwendbare Pflanzenteile

Innerhalb der Natur- und Pflanzenheilkunde sowie in der klassischen Schulmedizin und Homöopathie werden ausschließlich die Blätter der Pfefferminze verwendet. Gleiches gilt für die kommerzielle Produktion von haushaltsüblichem Pfefferminztee.

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