Heilpflanzen Kneipp

Sebastian Kneipp war von der Kraft der Heilpflanzen überzeugt und verwendete ihre Wirkstoffe in Tinkturen und Salben, in Tees und Säften und auch als Badezusätze.

Dabei betonte er immer wieder, wie wichtig es sei, vorbeugend zu agieren und das 'Übel' nicht erst groß werden zu lassen. Für fast jede einzelne Heilpflanze hatte er eine Verwendung gefunden, um die Gesundheit zu fördern - ein äußerst wertvoller Wissensschatz, der noch heute allgemeine Gültigkeit besitzt.

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Die Heilpflanzen-Apotheke nach Kneipp

Kneipp legte Wert auf den Einsatz heimischer Pflanzen. Als Ausnahme ließ er nur Aloe und Agave gelten, die ursprünglich aus dem amerikanischen Raum stammen.

Seine Heilpflanzen-Hausapotheke teilte er vier Arznei-Kategorien auf:

Tinkturen sind wie Öle in erster Linie für die äußere Anwendung bestimmt; Pulver kann zum Beispiel in Wasser aufgelöst und das Getränk wie die Tees eingenommen werden. Nicht jede Heilpflanze ist für jede Form der Verabreichung bzw. Verarbeitung geeignet.

Kneipp wies deutlich darauf hin, dass die von ihm verwendeten Pflanzen aus finanzieller Sicht wertlos seien, ihre heilsame Wirksamkeit gegen Krankheiten aber besonders gut sei.

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Empfohlene Heilpflanzen von Kneipp: Ein umfangreicher Katalog

Die Liste der empfohlenen Heilpflanzen, die Kneipp für seine Arzneien verwendete, ist äußerst umfangreich. Ebenso überwältigend ist die Zahl der beschriebenen Leiden und Krankheiten, die mithilfe der jeweiligen Wirkstoffe behandelt werden können.

Tinkturen aus Heilpflanzen lassen sich relativ leicht selbst herstellen, allerdings ist darauf zu achten, welche Bestandteile der jeweiligen Pflanze verwendet werden können. Für Tinkturen verwendete Kneipp zum Beispiel Arnika, Rosmarin, Heidel- und Wacholderbeeren, Wermut und Enzian.

Zu den wirksamen Teekräutern zählen Baldrian und Brennnesseln, Erdbeeren und Hagebutten, Johanniskraut und Kamille... die Liste ist scheinbar endlos; aufgezählt sind viele Pflanzen, die heute auch in handelsüblichen Früchte- und Kräutertees zu finden sind.

Eine spezielle Variante der Kneipp-Tees ist der Wühlhuber. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Mischung von Heilpflanzen, die den Verdauungstrakt kräftigt. Bestandteile des Wühlhubers sind unter anderem Fenchel und Wacholderbeeren sowie Aloe und Bockshornklee.

Ätherische Öle aus Kneipps Heilpflanzen

Als ätherische Öle, die in eine pflanzliche Hausapotheke gehören, nennt Kneipp unter anderem:

Der Meister selbst wies darauf hin, dass es schwierig ist, ätherische Öle aus Heilpflanzen selbst herzustellen, da es sich hierbei um die reine Essenz aus den Blättern, Blüten oder Wurzeln handelt.

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