Heilpflanze Wasserminze - Minze gegen Magenbeschwerden

Heilpflanze Wasserminze - Minze gegen Magenbeschwerden

Wasserminze - Die wichtigsten Fakten

  • Die Wasserminze ist mit der Pfefferminze verwandt und hat eine ähnliche, wenn auch schwächere Heilwirkung.
  • Als Tee ist sie besonders gegen Magenbeschwerden gut geeignet.
  • Die Pflanze ist in weiten Teilen Europas beheimatet.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Wasserminze als Heilpflanze

Wasserminze
Sammelzeit
  • April
  • Mai
  • Juni
Heilwirkung
Anwendung
  • Öl
  • Tee

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet "mentha aquatica".

Die Minze ist unter folgenden volkstümlichen Bezeichnungen bekannt:

  • Bachminze
  • Water Mint

Die Pflanze gehört zur Gattung der Minzen und zur Familie der Lippenblütler.

Die Minze ist in weiten Teilen Europas beheimatet, aber auch im Nahen Osten und Afrika. Die Pflanze gedeiht besonders gut an Ufern und Gräben, in Moorwiesen und Bruchwäldern. Sie benötigt sauren, schlammigen Boden. Die beste Sammelzeit ist vor der Blütezeit, die im Juli beginnt.

Die Pflanze enthält ätherische Öle, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Limonen, Menthofuran, Menthol und Pinen.

Minzen gehörten zu den ältesten Heilpflanzen der Menschen, sie waren schon unter den Druiden und Kelten als Heilmittel bekannt. Die Minze ist eine winterharte und mehrjährige Sumpfpflanze, die bis zu 90 Zentimeter hoch wachsen kann. Im Frühjahr wachsen die Blätter, die haarig, oval und fein gezähnt sind. Die Stiele der Pflanze sind behaart und rötlich. Die Minze riecht ähnlich wie ihre große Schwester, die Pfefferminze. Zwischen Juli und Oktober wachsen der Pflanze Blüten, die sich im Herbst zu Samen weiterentwickeln.

Die Pflanze kann im Garten angebaut werden, sofern dort feuchte Böden vorhanden sind. Sie kann über Wurzelteilung vermehrt werden.

Wasserminze - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt entzündungshemmend, galletreibend, keimtötend und krampflösend.

Wasserminze - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Anwendungsmöglichkeiten der Pflanze sind äußerst vielseitig. Sie kann gegen folgende Leiden eingesetzt werden:

  • Appetitlosigkeit
  • Blähungen
  • Brechreiz, Übelkeit
  • Durchfall, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme
  • Erkältungskrankheiten
  • Gallenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsschmerzen

Wasserminze - Anwendung der Heilpflanze

Die Minze kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

  • Eine Überdosierung der Pflanze führt zu Erbrechen.

Äußerliche Anwendung

Aus den getrockneten Blättern wird ein Tee gebrüht, der äußerlich für Bäder, Waschungen und Kompressen angewendet werden kann. Diese wirken gegen juckende Hautstellen und Neuralgien. Eine Inhalation wirkt lindernd bei Erkältungen.

Innerliche Anwendung

Der Tee wirkt gegen diverse Magenbeschwerden und Kopfschmerzen.


Quellen

Freizeit Revue Redaktion: Natur-Apotheke
Götz, Hans / Häußermann, Martin: Farne und Gräser: Sumpf- und Wasserpflanzen, Knollen- und Zwiebelpflanzen


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