renke

Renke ist ein heute vielen Verbrauchern nicht mehr geläufiger Begriff. Es handelt sich hierbei nicht - wie vielleicht im ersten Moment gedacht - um eine Pflanze, sondern Fische. Die Gattung wird in der Biologie als Coregonus bezeichnet. Als Trivialnamen sind unter anderem:

bekannt. Neben Eiweiß enthält das Fleisch auch Vitamine.

Vitamine Renke Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Renke" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Renke.
Darunter finden Sie weitere Übersichten, in denen detaillierte Nährwerte nach Kategorien aufgelistet werden.
Energie (Kilokalorien)118 kcal
Energie (Kilojoule)493 kJ
Fett3.758 mg
Eiweiß (Protein)20.841 mg
Salz142 mg
Mineralstoffe1.176 mg
Vitamin A - Retinoläquivalent22 μg
Vitamin A - Retinol22 μg
Vitamin D - Calciferole1,06 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent3.045 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol3.045 μg
Vitamin B1 - Thiamin88 μg
Vitamin B2 - Riboflavin121 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure3.629 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent7.279 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure626 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin371 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)10,4 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure9 μg
Vitamin B12 - Cobalamin3,5 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure880,000000 μg
Energie (Kilokalorien)118 kcal
Energie (Kilojoule)493 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)118 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)493 kJ
Wasser74.225 mg
Eiweiß (Protein)20.841 mg
Fett3.758 mg
Mineralstoffe (Rohasche)1.176 mg
Natrium154 mg
Kalium402 mg
Calcium22 mg
Magnesium31 mg
Phosphor271 mg
Schwefel305 mg
Chlorid86 mg
Eisen1.088 μg
Zink1.830 μg
Kupfer169 μg
Mangan45 μg
Fluorid122 μg
Iodid3,9 μg
Isoleucin1.053 mg
Leucin1.711 mg
Lysin2.019 mg
Methionin570 mg
Cystein219 mg
Phenylalanin834 mg
Tyrosin724 mg
Threonin987 mg
Tryptophan219 mg
Valin1.163 mg
Arginin1.316 mg
Histidin570 mg
Essentielle Aminosäuren11.385 mg
Alanin1.404 mg
Asparaginsäure2.150 mg
Glutaminsäure3.116 mg
Glycin943 mg
Prolin834 mg
Serin1.009 mg
Nichtessentielle Aminosäuren9.456 mg
Harnsäure330 mg
Purin110 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure224 mg
Pentadecansäure15 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure502 mg
Heptadecansäure31 mg
Octadecansäure/Stearinsäure11 mg
Gesättigte Fettsäuren783 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure262 mg
Octadecensäure/Ölsäure598 mg
Eicosensäure661 mg
Decosensäure/Erucasäure21 mg
Tetracosensäure/Nervonsäure4 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren1.546 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure128 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure150 mg
Octradecatetraensäure/Stearidonsäure86 mg
Eicosadiensäure18 mg
Eicosatriensäure15 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure139 mg
Eicosapentaensäure219 mg
Docosapentaensäure86 mg
Docosahexaensäure245 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren1.086 mg
Langkettige Fettsäuren3.415 mg
Omega-3-Fettsäuren786 mg
Omega-6-Fettsäuren300 mg
Glycerin und Lipoide343 mg
Cholesterin73 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Renke - Vitamine und Nährstoffe

Die Fische der Gattung Coregonus enthalten bei den Nährwerten in erster Linie Eiweiß, Wasser und Fett. Bei den Fettsäuren treten besonders die ungesättigten Fettsäuren in den Vordergrund. Hinsichtlich der Spurenelemten und Mineralstoffe enthält Coregonus unter anderem:

in signifikanten Mengen. Hinsichtlich der Vitamine sind unterschiedliche Vertreter in Coregonus zu finden - wie die Vitamine:

Renke - Lebensweise und Verbreitung

Bei Coregonus handelt es sich um eine Gattung, die zu den Lachsartigen gehört. In der biologischen Ordnung ist Coregonus die artenreichste Gattung. Die Fische leben in Süßwasserseen mit größeren Tiefen und sind in Deutschland vom Alpenland bis nach Norddeutschland vor. Einzelne Arten der Gattung werden auch zur Besiedlung von ehemaligen Tagebauen benutzt.

Die Ernährung kann von Art zu Art der Gattung sehr stark variieren. Einige Vertreter ernähren sich von Plankton - andere wiederum von größeren Seebewohnern.

Renke - Der Speisefisch und dessen Gefährdung

Einige Arten der Gattung gelten als gute Süßwasser-Speisefischen und werden geangelt sowie mit Netzen gefischt. Aufgrund dieser Tatsache und dem Aspekt, dass die Wasserverschmutzung Populationen beeinflusst, haben sich die Bestände einiger Arten in letzter Zeit kritisch entwickelt. Einige Arten gelten bereits als heute ausgestorben.

Das Fleisch der Fische eignet sich zum Braten, Dünsten oder Räuchern.

  • Eine der ausgestorbenen Arten ist die Langkiefer-Maräne (Coregonus alpenae). In den Großen Seen beheimatet, haben Überfischung sowie Wasserverschmutzung und invasive Arten zum Verschwinden von Coregonus alpenae beigetragen.

Quellen

von Siebold, Carl Theodor Ernst: Die Süsswasserfische von Mitteleuropa
Rühmer, Karl: Die Süsswasserfische und Krebse: deren naturfarbige und lebensnahe Darstellung, Vorkommen, Standplätze, Lebensweise, Wanderungen, Fortpflanzungs- und Schonzeit, Fangmindestmasse, nebst allem Wissenswerten zu ihrem Schutze und ihrer Nützung


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