E 224 - Kaliumdisulfit

E 224 Kaliumdisulfit

Kaliumdisulfit - oder auch E-Nummer E 224 - bezeichnet Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel, die zu den Salzen der Schwefligen Säure gehören.

Hergestellt wird das Salz, indem Schweflige Säure in Kaliumlauge eingeleitet wird.

Dabei entstehen durch Trocknen oder Eindampfen Kristalle, die das Salz Kaliumdisulfit darstellen. Die englische Bezeichnung ist potassium disulphite beziehungsweise potassium pyrosulphite.

Weitere Bezeichnungen für das Salz sind Kaliummetabisulfit und Kaliumpyrosulfit.

Welche Eigenschaften bietet Kaliumdisulfit (E 224)?

E-Nummer E 224 ist farblos und gasförmig. Das Gas ist natürlich und kann sowohl in Wasser gelöst, als auch als Salz benutzt werden.

Wein enthält natürliches Kaliumdisulfit, das bei der Gärung gebildet wird. Auch im menschlichen Körper wird der Stoff gebildet und über die Niere ausgeschieden.

  • Bei Asthmatikern kann E-Nummer E 224 einen Anfall verursachen.

Wo wird Kaliumdisulfit (E 224) verwendet?

Kaliumdisulfit wird hauptsächlich in der Wein- und Essigproduktion verwendet, wo es als Konservierungsstoff eingesetzt wird.

Bei der Weinherstellung wird durch die Beigabe von E-Nummer E 224 die Entstehung von Fehlgärungen, Verfärbungen oder Nachgärungen verhindert.

Bei der Essigproduktion wird durch das Zufügen von Kaliumdisulfit das Aufkommen von Schleimessigbakterien verhindert.

Als Salz wird E-Nummer E 224 beispielsweise für Kartoffelchips oder Trockenfrüchte verwendet. In der Sauerkrautproduktion wird E-Nummer E 224 als Antioxidationsmittel eingesetzt.

Des Weiteren ist das Salz auch ein Farbstabilisator für Lebensmittel und wird hier etwa als Kloßweiß eingesetzt. Kloßweiß verhindert, dass Klöße während der Verarbeitung grau werden.

Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Meerrettichzubereitung
  • Konservierungsmittel bei Krebstieren und Kopffüßlern
  • Zubereitung von Fruchtfüllungen
  • Konservierung von kandierten Früchten

Hinweise zu Kaliumdisulfit (E 224)

E 224
Ursprung?
Einsatz in Bio-Lebensmitteln?
Glutenfrei?
Als Allergieersatz?Keine Anwendung.
Allergiepotenzial?Das Salz ist für die meisten Menschen unbedenklich, da es sich hierbei um ein körpereigenes Enzym handelt. Nur bei Menschen, denen dieses körpereigene Enyzm fehlt, können Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Kopfschmerzen auftreten.

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Quellen

Schwedt, Georg: Dynamische Chemie. Schnelle Analysen mit Teststäbchen
Schormüller, Josef: Alkaloidhaltige Genussmittel, Gewürze, Kochsalze


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