Vitamine und Nährstoffe im Granatapfel

vitamine granatapfel

Besonders im Winter strahlt er uns in vielen Obstabteilungen entgegen: der Granatapfel.

Betrachtet man den hohen Anteil an wertvollen Nährstoffen dieser köstlichen Frucht, verwundert es nicht, dass man ihn auch als Paradiesapfel bezeichnet.

Vitamine und spezielle Antioxidantien prägen die exotische Frucht mit den kleinen, dunkelroten Kernen, die wir uns besonders zwischen September und Dezember schmecken lassen können.

Vitamine Granatapfel

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Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Granatapfel pro 100g.
Energie (Kilokalorien)75 kcal
Energie (Kilojoule)316 kJ
Fett600 mg
Kohlenhydrate16.100 mg
Eiweiß (Protein)700 mg
Salz5 mg
Ballaststoffe2.240 mg
Mineralstoffe700 mg
Broteinheiten1,34 BE
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Vitamin A - Retinoläquivalent7 μg
Vitamin A - Beta-Carotin40 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent200 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol200 μg
Vitamin B1 - Thiamin50 μg
Vitamin B2 - Riboflavin20 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure300 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent483 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure600 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin105 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)2,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure7 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure7.000,000000 μg
Energie (Kilokalorien)75 kcal
Energie (Kilojoule)316 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)80 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)334 kJ
Natrium2 mg
Kalium220 mg
Calcium8 mg
Magnesium3 mg
Phosphor17 mg
Schwefel15 mg
Chlorid40 mg
Eisen500 μg
Zink570 μg
Kupfer120 μg
Mangan130 μg
Fluorid20 μg
Iodid1,5 μg
Glucose (Traubenzucker)7.200 mg
Fructose (Fruchtzucker)7.900 mg
Monosaccharide (1 M)15.100 mg
Saccharose (Rübenzucker)1.000 mg
Disaccharide (2 M)1.000 mg
Zucker (gesamt)16.100 mg
Poly-Pentosen403 mg
Poly-Hexosen448 mg
Poly-Uronsäure448 mg
Cellulose448 mg
Lignin493 mg
Wasserlösliche Ballaststoffe260 mg
Wasserunlösliche Ballaststoffe1.980 mg
Isoleucin32 mg
Leucin53 mg
Lysin53 mg
Methionin11 mg
Cystein6 mg
Phenylalanin27 mg
Tyrosin21 mg
Threonin32 mg
Tryptophan11 mg
Valin38 mg
Arginin38 mg
Histidin17 mg
Essentielle Aminosäuren339 mg
Alanin48 mg
Asparaginsäure93 mg
Glutaminsäure103 mg
Glycin38 mg
Prolin38 mg
Serin42 mg
Nichtessentielle Aminosäuren362 mg
Harnsäure15 mg
Purin5 mg
Dodecansäure/Laurinsäure2 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure5 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure115 mg
Octadecansäure/Stearinsäure19 mg
Gesättigte Fettsäuren141 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure5 mg
Octadecensäure/Ölsäure96 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren101 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure192 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure46 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren238 mg
Langkettige Fettsäuren480 mg
Omega-3-Fettsäuren46 mg
Omega-6-Fettsäuren192 mg
Glycerin und Lipoide120 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Der Granatapfel - Vitaminbombe mit Geschichte

Die dunkelrote Paradiesfrucht begleitet die Menschen seit mehreren 1000 Jahren. Ihr Ursprung wird heute in Asien gesehen. Bereits die Bibel erwähnt den Granatapfel, der entsprechend der Anzahl von Gesetzen im Alten Testament 613 Kerne enthalten soll.

Tatsächlich können etwa 400 der kleinen Kerne in einer Frucht enthalten sein. Botanisch zählt die Pflanze Punica granatum zur Familie der Weiderichgewächse und ist im weitesten Sinne eine Beere.

Ähnlich dem Olivenbaum können die fünf bis acht Meter hohen Granatapfelbäume sehr alt werden, mehrere hundert Jahre sind keine Seltenheit. Die kleinen roten Kerne sind Samen, die in Fruchthöhlen lagernd zur Reifezeit mit Fruchtfleisch umgeben sind und Vitamine sowie weitere Mikronährstoffe enthalten. Diese Samen verzehren wir.

Granatäpfel enthalten nicht nur Vitamine

Granatäpfel punkten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin B und einem Anteil an Vitamin C. Besonders interessant sind aber nicht nur die in den Samen enthaltenen Vitamine. Der Granatapfel enthält Eisen, Kalium und Kalzium sowie Gerbsäure.

Außergewöhnlich ist weiterhin sein hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Polyphenole sind zum Beispiel bestimmte Pflanzenfarbstoffe. Sind Früchte besonders farbig wie Blaubeeren oder eben der Granatapfel, weist dies auf einen Anteil an den speziellen Substanzen hin.

Polyphenole gelten nicht nur als mächtige Antioxidantien, die Körperzellen vor schädlichen Reaktionen schützen und die schädlichen Radikale neutralisieren. Man erforscht mögliche positive Wirkungen der Polyphenole und des Granatapfels auf Krebserkrankungen sowie Herz-Kreislaufstörungen.

Im Mittelpunkt weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen steht ein positiver Einfluss des Granatapfels einschließlich seiner Vitamine und Mikronährstoffe auf die Vergrößerung der Prostata und Prostata-Karzinome.

Darreichung und Verzehr

Vielen Menschen erscheint es etwas schwierig, den Granatapfel und seine Vitamine zu verzehren.

Bewährt haben sich das Pressen von Saft, der Verzehr mit einem Löffel oder das Herausklopfen der Samen aus der ganzen Frucht.

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