Vitamine und Nährstoffe in Reh

Vitamine und Nährstoffe in Reh

Rehe - der wissenschaftliche Name lautet Capreolus capreolus - sind eine Art aus der Familie Cervidea (Hirsche).

Allerdings werden Rehe als Trughirsche bezeichnet. In dieser Eigenschaften ist die Verwandschaft zum Rentier größer als zum im selben Ökosystem lebenden Rothirsch.

Rehe sind - auch wenn es für den Laien oft den Anschein hat - keine Herdentiere. Das Fleisch ist für Wild typisch dunkel gefärbt und wird inzwischen vom Spezial-Versandhandel auch online angeboten und verschickt.

Vitamine Reh Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Reh" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Reh pro 100g.
Energie (Kilokalorien)162 kcal
Energie (Kilojoule)680 kJ
Fett4.136 mg
Eiweiß (Protein)30.989 mg
Salz96 mg
Mineralstoffe1.213 mg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent885 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol885 μg
Vitamin B1 - Thiamin58 μg
Vitamin B2 - Riboflavin237 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent5.900 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure583 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin197 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure5 μg
Vitamin B12 - Cobalamin0,9 μg
Energie (Kilokalorien)162 kcal
Energie (Kilojoule)680 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)162 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)680 kJ
Natrium73 mg
Kalium274 mg
Calcium29 mg
Magnesium19 mg
Phosphor256 mg
Schwefel291 mg
Chlorid58 mg
Eisen4.369 μg
Zink4.369 μg
Kupfer208 μg
Mangan29 μg
Fluorid44 μg
Iodid0,9 μg
Isoleucin1.614 mg
Leucin2.518 mg
Lysin2.615 mg
Methionin807 mg
Cystein387 mg
Phenylalanin1.291 mg
Tyrosin1.098 mg
Threonin1.421 mg
Tryptophan354 mg
Valin1.583 mg
Arginin2.099 mg
Histidin807 mg
Essentielle Aminosäuren16.594 mg
Alanin1.775 mg
Asparaginsäure2.905 mg
Glutaminsäure5.164 mg
Glycin1.614 mg
Prolin1.614 mg
Serin1.323 mg
Nichtessentielle Aminosäuren14.395 mg
Harnsäure130 mg
Purin43 mg
Dodecansäure/Laurinsäure8 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure123 mg
Pentadecansäure20 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure999 mg
Heptadecansäure20 mg
Octadecansäure/Stearinsäure691 mg
Eicosansäure/Arachinsäure8 mg
Gesättigte Fettsäuren1.869 mg
Tetradecensäure38 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure135 mg
Heptadecensäure20 mg
Octadecensäure/Ölsäure1.544 mg
Eicosensäure20 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren1.757 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure154 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure38 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure20 mg
Eicosapentaensäure8 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren220 mg
Langkettige Fettsäuren3.846 mg
Omega-3-Fettsäuren46 mg
Omega-6-Fettsäuren174 mg
Glycerin und Lipoide290 mg
Cholesterin102 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Reh - Vitamine und Nährstoffe

Rehfleisch gilt allgemein - wie viele Wildtiere - als eher mager. In den Vordergrund tritt bei den Nährwerten klar das Eiweiß. Fett ist pro 100 Gramm meist im unteren einstelligen Grammbereich enthalten. Ballaststoffe oder Kohlenhydrate kommen im Fleisch der Rehe nicht vor.

Hinsichtlich der Vitamine treten bei Capreolus capreolus vor alle die B-Vitamine in den Vordergrund. Dazu gehören unter anderem:

Besonders der Anteil an Vitamin B12 ist im Rehfleisch hoch. Andere Vitamine - etwa Vitamin E - treten beim Reh in den Hintergrund.

Reh - Verbreitung und jagdwirtschaftliche Bedeutung

Als Wild sind Rehe - mit ausgeprägtem Fluchtinstikt - für die Wildhaltung nicht von Bedeutung. Allerdings beläuft sich die Jagdquote allein Deutschland auf etwa eine Million Stück erlegter Rehe im Jahr. Trotzdem ist es den Tieren gelungen, sich im Lauf der Jahre neue Habitate zu erobern. Das Verbreitungsgebiet des Europäischen Rehs erstreckt sich Kleinasien.

  • In Sibieren exitiert eine Rehart Capreolus pygargus, die lange mit Capreolus capreolus zusammengefasst wurde. Allerdings sind die morphologischen Unterschiede zwischen beiden Arten deutlich.

Reh - Verwendung des Fleisch in der Küche

Rehfleisch wird bereits seit Jahrhunderten in der Küche genutzt. Gerade der niedrige Fettgehalt sprechen für das Fleisch. Generell sollte auf eine gute Ausgangsqualität geachtet werden. Dunkle Verfärbungen oder ein metallischer Schimmer sind zu meiden. Da Reh nicht ganzjährig bejagt werden darf, ist anzuraten, die Herkunft zu prüfen.

Tipp: Rücken oder Keule von jungen Rehen sind geeignet, um auf dem Grill oder in der Pfanne zu landen. Ältere Rehe haben eine etwas festere Fleischstruktur. Hier ist eher über das Schmoren nachzudenken.


Quellen

Hédelin, Pascale: Das Reh
Kurt, Fred: Das Reh in der Kulturlandschaft: Ökologie, Sozialverhalten, Jagd und Hege


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