Vitamine und Nährstoffe in Backpulver

Als Backpulver bezeichnet man ein so genanntes Triebmittel. Kommt es mit Wärme, Wasser und Säure in Berührung, entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2). Dieses sorgt für eine Vergrößerung des Volumens und der Teig geht auf.

Zu Beginn wurde das Mittel, das Vitamine und Nährstoffe enthält, vor allem in großen Bäckereien beim Brot backen verwendet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gab die Familie Oetker dem Pulver neue Bedeutung, indem sie es als Mittel für das Backen von Kuchen anpries.

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So habe ich mich heute ernährt:

Vitamine Backpulver Übersicht

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Vitamintabelle für 100g Weizenmehl mit Backpulverzusatz
Vitamin A - Retinoläquivalent0,0 μg
Vitamin A - Retinol0,0 μg
Vitamin A - Beta-Carotin0,0 μg
Vitamin D - Calciferole0,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent176,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol176,0 μg
Vitamin B1 - Thiamin100,0 μg
Vitamin B2 - Riboflavin30,0 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure700,0 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent2.200,0 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure300,0 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin150,0 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)1,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure19,0 μg
Vitamin B12 - Cobalamin0,0 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure0,0 μg

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Backpulver - Vitamine und Nährstoffe

Folgende Stoffe sind in Backpulver enthalten:

  • Kohlenhydrate
  • Vitamine
  • Natriumhydrogencarbonat (Natron)
  • Weinsäure
  • Dinatriumdihydrogendiphosphat (E 450a)
  • Vanillin (Aroma)

Verwendung in der Küche

Dieses Triebmittel, das viele Nährstoffe und Vitamine enthält, wird hauptsächlich zum Backen verwendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man es zum Backen von Brot oder Kuchen verwenden möchte. Man sollte lediglich darauf achten, dass es kein Vanillin enthält, wenn man es zum Brot backen benutzen möchte.

Geschichte und Besonderheiten

Erfunden wurde das Backpulver ursprünglich um 1850 von Eben Norton Horsford. Er war ein Schüler des deutschen Chemikers Justus von Liebig. Horsford gründete 1854 eine Firma und vertrieb seine Erfindung unter der Bezeichnung yeast powder (Hefepulver).

  • Ein Unternehmer und Apotheker namans Ludwig Clamor Marquart verkaufte in Deutschland als erster ein Backpulver. Der Siegeszug dieses Triebmittels begann allerdings erst mit August Oetker, der 1891 in Bielefeld eine Apotheke erwarb und das Pulver in kleinen Portionen abpackte, so dass es auch in privaten Haushalten benutzt werden konnte.

Eine Besonderheit beim Backpulver ist, dass man es auch zum Reinigen im Haushalt verwenden kann. Beispielsweise wird es zum Säubern von Silber oder Bad-Fugen benutzt. Manchmal wird es auch zur Bekämpfung von Blattläusen oder Ameisen eingesetzt.

Durch das enthaltene Natron eignet sich das Pulver sogar zum Reinigen der Zähne, denn das Pulver kann Unreinheiten beseitigen und das Natron kann die Zähne aufhellen.


Quellen

Backpulver
Eisenbrand, Gerhard / Schreier, Peter (Hrsg.): RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie.
Schneider, Anuba: Das große Lexikon der Nahrungsmittel und Unverträglichkeiten.
Jungbluth, Rüdiger: Die Oetkers: Geschäfte und Geheimnisse der bekanntesten Wirtschaftsdynastie Deutschlands


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