E 315 - Isoascorbinsäure

Hinter der E-Nummer 315 - Isoascorbinsäure verbirgt sich die so genannte Isoascorbinsäure bzw. Erythrobinsäure. Ein ebenfalls verwendeter Begriff lautet Isovitamin C. Die englische Bezeichnung hierfür lautet isoascorbic acid bzw. erythorbic acid. Isoascorbinsäure wird hauptsächlich in der Lebensmitteltechnik als Lebensmittelzusatzstoff verwendet.

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Isoascorbinsäure (E 315) - Eigenschaften

Bei diesem Lebensmittelzusatzstoff handelt es sich um eine organische Säure in fester Form ( bei Raumtemperatur). Sie ist

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Isoascorbinsäuren (E 315) in Lebensmitteln

In Form von Antioxidationsmitteln sowie Stabilisatoren wird der Lebensmittelzusatzstoff in der Herstellung von Fleisch- und Fischerzeugnissen verwendet. Hier dient Säure beispielsweise der Verhütung von Geschmacksveränderungen innerhalb des Nahrungsmittels. Ebenso dient die Säure der Farberhaltung von ungeröteten Fleisch- und Wurstwaren.

Die Höchstmenge für Isoascorbinsäure (E 315) in gepökelten Fleischerzeugnissen bzw. haltbar gemachten Fleischerzeugnissen liegt bei 500 mg/Kg. Die Höchstmenge für haltbar gemachte bzw. teilweise haltbar gemachte Fischerzeugnisse liegt bei 1500 mg/Kg und die Höchstmenge in Fisch mit roter Haut, gefroren oder auch tiefgefroren beläuft sich auf 1500 mg/Kg.

In den Vereinigten Staaten wird der Zusatzstoff E 315 auch als Konservierungsstoff für Lebensmittel eingesetzt.

Isoascorbinsäure (E 315) - Besondere Anmerkungen

E 315
Ursprung?
Einsatz in Bio-Lebensmitteln?
Glutenfrei?
Als Allergieersatz?
Allergiepotenzial?
Erlaubte Tagesdosis?

Isoascorbinsäure (E 315) - Bestandteile/Herstellung

Die in der Lebensmitteltechnik verwendete Säure wird aus Saccharose hergestellt. Unter dem Begriff Saccharose versteht man umgangssprachlich Zucker, beispielsweise haushaltsüblicher Kristallzucker.

Gebildet wird die Saccharose in Pflanzen mittels der so genannten Photosynthese. Gewonnen wird die Saccharose in Reinsubstanz als Zucker hauptsächlich aus Zuckerrüben, Zuckerrohr oder Zuckerpalmen.

Von chemischer Seite her betrachtet gehört die Saccharose wie auch andere natürlich vorkommende Zuckerarten zu den Kohlenhydraten. Sie ist ein so genannter Zweifachzucker oder auch Disaccharid.


Quellen

Römpp: Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006
Isoascorbinsäure - Lexikon der Ernährung - Spektrum der Wissenschaft
Saccharose, Rohrzucker
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Zusatzstoffe nach ihren E-Nummern
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz,Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken (Zusatzstoff- Zulassungsverordnung - ZZulV)


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