Vitamine und Nährstoffe im Branntwein

Vitamine und Nährstoffe im Branntwein

Branntweine sind Spirituosen (umgangssprachlich "Schnaps") und müssen somit per EU-Verordnung mindestens 37,5 vol % Alkohol enthalten. Branntweine werden durch Destillation von Wein oder erneute Destillation von Branntweinen hergestellt.

Ein weiterer Zusatz von Alkohol ist unzulässig. Ebenso dürfen keine Aromastoffe zugesetzt werden. Lediglich Zuckerkulör ist als Färbemittel zulässig.

Vitamine Branntwein Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Branntwein" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Branntwein pro 100g.
Energie (Kilokalorien)237 kcal
Energie (Kilojoule)994 kJ
Kohlenhydrate1.980 mg
Salz5 mg
Mineralstoffe26 mg
Broteinheiten0,17 BE
Energie (Kilokalorien)237 kcal
Energie (Kilojoule)994 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)237 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)994 kJ
Natrium2 mg
Kalium2 mg
Magnesium1 mg
Schwefel2 mg
Chlorid3 mg
Glucose (Traubenzucker)594 mg
Fructose (Fruchtzucker)792 mg
Monosaccharide (1 M)1.386 mg
Saccharose (Rübenzucker)594 mg
Disaccharide (2 M)594 mg
Zucker (gesamt)1.980 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Branntwein - Vitamine und Nährstoffe

Die zu destillierenden Maische enthält:

  • Wasser
  • Alkohol (3-9 vol%)
  • aromatische Verbindungen
  • Vitamine und Mineralien

Vitamine und andere Nährstoffe kommen im Endprodukt je nach Herstellungsverfahren vor.

  • Ein Glas (2cL) enthält ca. 5g Alkohol. Zum Vergleich: Ein Glas Bier von 30cL enthält 11,5g Alkohol.

Branntwein: Pur oder als Aromat in Soßen

Branntweine lassen sich als Genussmittel pur konsumieren.

Doch auch in Gerichten bereichern die besonderen Aromen zum Beispiel Soßen. Insbesondere zu deftigen Gerichte werden Branntweine auch auf diese Art verwendet.

Branntwein in der Herstellung

Zunächst wird Wein destilliert oder "gebrannt". Ziel ist die Gewinnung von reinem Alkohol ohne den Verlust wertvoller Aromen.

Im Anschluss wird das Destillat gelagert. Bei der Reifung bilden sich dann die charakteristischen Aromastoffe.

Eine Besonderheit des Branntweins ist, dass der Schnaps auch durch das erneute Brennen von Branntweinen hergestellt werden kann.


Quellen

Amtsblatt der Europäischen Union: Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008.
Dr. Oetker Lexikon: Branntwein
Rewe: Rezepte: Branntwein
Rimbach, Gerald / Möhring, Jennifer / Erbersdobler, Helmut F.: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger.


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