Mononatriumglutamat - der Geschmacksverstärker

Mononatriumglutamat - Die wichtigsten Fakten

  • Der Geschmacksverstärker wird in fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln verwendet.
  • In geringen Mengen kommt er auch in natürlichen Lebensmitteln vor.
  • Hierbei besonders in natürlich lange gereiften Lebensmitteln, wie Käse (Roquefort, Parmesan), Schinken, Pilzen, Sojasoße, Tomaten.
  • Sehr häufig wird der Geschmacksverstärker in "Fast Food" in Fertigprodukten und in chinesischem Essen eingesetzt.
  • Mononatriumglutamat ist besser unter der Bezeichnung Glutamat bekannt.

Mononatriumglutamat - was steckt hinter dem Geschmacksverstärker und Zusatzstoff?

Mononatriumglutamat (Glutamat) ist ein Geschmacksverstärker und Zusatzstoff. Dieser gilt offiziell als unbedenklich. Im Körper wird Glutamat in einer natürlichen Form unter dem Namen Glutaminsäure (Aminosäure) selbst gebildet.

Gegner des Geschmacksverstärkers bringen diesen in Verbindung mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Nervenerkrankungen, Augenerkrankungen, sowie dass der Zusatzstoff dazu verführt mehr zu essen, was wiederum das dick sein fördert. Denn durch die Zugabe in Lebensmittel wird das Hungergefühl beziehungsweise das Sättigungsgefühl verfälscht.

Verstärkt wird auch der Geschmack: Durch die Zugabe einer geringen Menge wird der Eigengeschmack von Pilzgerichten, Fleischgerichten und Fischgerichten verstärkt. Dies führt langfristig zu einem veränderten Geschmackssinn des Verbrauchers. Natürliche Lebensmittel ohne Geschmacksverstärker werden als "fade" empfunden.

  • Die Mutmaßungen, dass Glutamat epileptische Anfälle auslöst, konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.

Mononatriumglutamat - die Unverträglichkeit gegen Glutamat

Die Symptome einer echten Glutamatunverträglichkeit unterscheiden sich je nach Betroffenem. Dabei gilt das

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Jucken im Halsbereich
  • Anschwellen im Halsbereich
  • Rötungen auf der Haut

erste Anzeichen der Intoleranz sind. Die Ursache warum Glutamat von einer bestimmten Gruppe von Menschen nicht vertragen wird, ist bis zum jetzigen Erkenntnisstand unaufgeklärt.

Im Hinblick auf die Auswahl der täglichen Lebensmittel sollten Betroffene neben dem natürlich vorkommenden Glutamat, die E-Nummern 620 – 625 meiden. Hinter diesen steckt der Geschmacksverstärker. Abgesehen davon, dass Betroffene einer Glutamatunverträglichkeit zur Linderung ihrer Symptome auf Glutamat in ihrer täglichen Nahrung verzichten sollten, besteht auch für gesunde Menschen die Kernaufgabe darin den eigenen Geschmack zu erkennen und zu schulen.

Da die Lebensmittelindustrie immer mehr auf die Wünsche der breiten Verbrauchermasse eingeht, kann es ganz unbewusst passieren, dass natürliche Lebensmittel nicht mehr schmecken. Frische natürliche Produkte sind daher einem Fertigprodukt, egal ob eine Unverträglichkeit besteht oder nicht stets vorzuziehen.

  • Auch Hefeextrakt sollte gemieden werden - auch in diesem steckt Glutamat.

Quellen

Robert O. Young / Shelley Redford Young: Die pH-Formel: Für das Säure-Basen-Gleichgewicht
Paula Yurkanis Bruice: Organische Chemie: Studieren kompakt
Marbach, Eva: Erfolgreich abnehmen durch Hintergrundwissen: Zusammenhänge verstehen und Hindernisse gezielt ausräumen
Noakes,Tim / Proudfoot, Jonno / Creed, Sally-Ann: Die High-Fat-Revolution: Schlank durch Low-Carb-Ernährung
Hyman, Mark: Iss Fett, werde schlank: Warum wir Fett essen müssen, um abzunehmen
Heizmann, Patric: Ich bin dann mal schlank: DIe Erfolgs-Methode


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