Vitamine Mohn

„Klein, aber oho“ – Dieser allseits bekannte Spruch trifft perfekt auf Mohn zu. Die winzigen grauen Kugeln werden hierzulande vor allem zum Backen eingesetzt. Mohn schmeckt sehr aromatisch und wertet dadurch nicht nur Kuchen, sondern auch Brot und Gebäck auf.

Wer will, kann die Samen auch für andere (deftige) Speisen verwenden. Das ist durchaus sinnvoll, denn im Mohn befinden sich viele Vitamine und auch Nährstoffe, die die kleinen Samen zu einer wertvollen Nahrungsquelle werden lassen.

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Vitamine Mohn

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Vitamintabelle für 100 g Mohn
Vitamin A0 mg
Vitamin B10.86 mg
Vitamin B20.17 mg
Vitamin B60.44 mg
Vitamin B120 µg
Vitamin C0 mg
Vitamin D0 µg
Vitamin E4 mg
Vitamin K0 µg
Folsäure100 µg
Pantothensäure3 mg
Biotin10 µg
Retinol5 µg
Carotin30 µg
Niacin5023 µg

Kleine Samen – viele Vitamine und Nährstoffe

Auch wenn man es ihm nicht ansieht:

Im Mohn finden sich viele Vitamine und Nährstoffe, die wichtig für eine gesunde Ernährung sind.

Hierbei handelt es sich im Detail um:

VitamineNährstoffe
Vitamin B1Kalium
Vitamin B2Kupfer
Vitamin B6Magnesium
Vitamin ENatrium
Phosphor
Zink

Darüber hinaus sind Mohnsamen ein guter Lieferant für Ballaststoffe, Eiweiß und auch Fett. Auf 100g Mohnsamen kommen „stattliche“ 42,8g Fett, die sich in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren aufteilen.

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Ist Mohn in großen Mengen giftig?

Immer wieder sind Konsumenten verunsichert, weil Mohn in großen Mengen schädlich sein soll. Die Samen gelten trotz der Vitamine als giftig für den Menschen.

Doch was ist tatsächlich dran an diesen Behauptungen? Tatsächlich sind Mohnsamen giftig – wenn sie unreif sind. Mohn, der zum Kochen und Backen verkauft und verwendet wird, ist hingegen reif und weist nur noch extrem geringe Mengen des giftigen Stoffes Morphin auf.

Demzufolge ist es unbedenklich, die reifen Samen zu verzehren. Dennoch gilt immer auch Vorsicht. Moderne Erntemethoden sorgen häufig dafür, dass die Samen durch Saft oder Kapselrückstände verunreinigt werden.

Dadurch steigt der Morphingehalt an. Aus diesem Grund sollte immer darauf verzichtet werden, extrem große Mengen Mohn zu konsumieren. Kleinkinder und schwangere Frauen sollten besser komplett darauf verzichten.

  • Morphin ist ein wichtiger Inhaltsstoff von Mohn. Er sorgt dafür, dass der getrocknete Mohnsaft aus den unreifen Samen – das Opium – zu Morphium verarbeitet werden kann. Hierbei handelt es sich um ein extrem starkes Schmerzmittel. Opium ist allerdings auch die Grundlage für die Droge Heroin, weswegen der Anbau von echtem Schlafmohn in Deutschland verboten ist. Mohnsamen, die hier konsumiert werden, sind dementsprechend immer Importe – beispielsweise aus Tschechien oder Ungarn.

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