Vitamine und Nährstoffe in Hühnerei

Vitamine und Nährstoffe in Hühnerei

Ein Hühnerei ist genau betrachtet ein Vogelei, nämlich das Ei eines weiblichen Huhnes (Henne). Eigentlich ist es ein Instrument zur Produktion von Nachkommen. Es wird aufgrund seiner vielen Vitamine und Nährstoffe auch in vielfältigen Varianten als Nahrungsmittel verwendet.

Vitamine Hühnerei Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Hühnerei" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Hühnerei pro 100g.
Energie (Kilokalorien)137 kcal
Energie (Kilojoule)572 kJ
Fett9.320 mg
Kohlenhydrate1.530 mg
Eiweiß (Protein)11.850 mg
Salz297 mg
Mineralstoffe940 mg
Broteinheiten0,13 BE
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Vitamin A - Retinoläquivalent278 μg
Vitamin A - Retinol276 μg
Vitamin A - Beta-Carotin13 μg
Vitamin D - Calciferole2,93 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent1.960 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol1.960 μg
Vitamin B1 - Thiamin100 μg
Vitamin B2 - Riboflavin408 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure83 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent3.116 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure1.600 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin77 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)25,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure74 μg
Vitamin B12 - Cobalamin1,9 μg
Energie (Kilokalorien)137 kcal
Energie (Kilojoule)572 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)137 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)572 kJ
Natrium144 mg
Kalium147 mg
Calcium51 mg
Magnesium11 mg
Phosphor210 mg
Schwefel180 mg
Chlorid180 mg
Eisen1.830 μg
Zink1.490 μg
Kupfer65 μg
Mangan71 μg
Fluorid110 μg
Iodid9,4 μg
Glucose (Traubenzucker)1.530 mg
Monosaccharide (1 M)1.530 mg
Zucker (gesamt)1.530 mg
Isoleucin738 mg
Leucin999 mg
Lysin706 mg
Methionin357 mg
Cystein246 mg
Phenylalanin635 mg
Tyrosin468 mg
Threonin563 mg
Tryptophan182 mg
Valin888 mg
Arginin706 mg
Histidin262 mg
Essentielle Aminosäuren6.750 mg
Alanin706 mg
Asparaginsäure1.158 mg
Glutaminsäure1.436 mg
Glycin420 mg
Prolin468 mg
Serin912 mg
Nichtessentielle Aminosäuren5.100 mg
Harnsäure5 mg
Purin2 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure29 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure2.071 mg
Octadecansäure/Stearinsäure580 mg
Eicosansäure/Arachinsäure31 mg
Gesättigte Fettsäuren2.711 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure355 mg
Octadecensäure/Ölsäure3.436 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren3.791 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure1.333 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure80 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure56 mg
Docosahexaensäure75 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren1.544 mg
Langkettige Fettsäuren8.046 mg
Omega-3-Fettsäuren155 mg
Omega-6-Fettsäuren1.389 mg
Glycerin und Lipoide1.272 mg
Cholesterin396 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Hühnerei - Vitamine und Nährstoffe

Eier enthalten viele Vitamine und sind zudem wichtige Lieferanten für eine Vielzahl von wertvollen Stoffen, die der menschliche Organismus benötigt. So finden sich vor allem die folgenden Stoffe in Hühnereiern:

Ein besonders wertvoller Bestandteil von Eiern sind ihre Fettsäuren, die zu einem großen Teil in ungesättigter Form enthalten sind und dadurch von existentieller Bedeutung für Stoffwechselvorgänge.

Hühnerei - Verwendung in der Küche

Das Hühnerei findet in den Küchen eine mannigfache Anwendung. So ist es beispielsweise eine wichtige Zutat beim Backen. Man kann Eier aber auch ganz einfach in der Pfanne braten und sie in Form von Rührei oder Omelett servieren. Zudem wird Ei auch in Suppen verwendet. Dazu muss man lediglich das Eiweiß in heiße Brühe geben, so dass es gerinnt und schon hat man eine Suppe mit Eistich.

  • Am bekanntesten ist das Hühnerei aber als gekochtes Frühstücksei. Dazu sticht man es auf einer Seite an und gibt es in kochendes Wasser. Möchte man das Ei weich genießen, lässt man es für etwa 3 Minuten im Wasser, will man ein hart gekochtes Ei, dann lässt man es einfach 1 Minute länger kochen.

Hühnerei - Herkunft und Besonderheiten

Eier werden, nicht nur wegen ihrer Vitamine und Nährstoffe, schon fast so lange als Lebensmittel verwendet, wie es das Huhn gibt. Bereits im 4. Jahrhundert kannte man Eier als Grabbeilagen und der Verzehr von Hühnereiern ist noch länger nachweisbar.

  • Das Ei hat in vielen Kulturen eine wichtige Bedeutung. Im Christentum beispielsweise steht es als Symbol für die Geburt und das Leben. So ist der Brauch entstanden, zum Osterfest die Brunnen in Dörfern und Städten mit bunt bemalten Eiern zu schmücken. Auch das Schenken von Eiern symbolisiert den Glauben an die Rückkehr Jesu vom Tod.

Quellen

Eisenbrand, Gerhard / Schreier, Peter (Hrsg.): RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie.
Walde, Peter: Vom Ursprung des Universums zur Evolution des Geistes


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