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Sprotte

Der Stempel auf den Versandkisten hat ihnen ihren Namen verliehen: Die berühmten Kieler Sprotten. Diese Fische aus der Heringsfamilie werden bis zu 20 cm lang und werden vorwiegend in der Ostsee, aber auch im Mittelmeer gefangen. Sie wird bei uns vorwiegend geräuchert verzehrt, es gibt aber auch Gerichte mit gebackenen oder frittierten Sprotten. Die Sprotte zählt zu den Fettfischen, enthält demnach auch entsprechend viel davon und auch einen großen Anteil Eiweiß.
Der Nährstoffgehalt ist in erster Linie von der Darreichungs- und Zubereitungsart abhängig. Der Gesamtfettgehalt steigt zum Beispiel beim Frittieren und Braten an. Dies gilt ebenso für Sprotten, welche in Öl eingedost wurden.

Interessantes zur Sprotte

Sprotten enthalten einen hohen Anteil an Purinen, welche die Entstehung von Gicht begünstigen und diese auch auslösen können! Neben dem Fett sind, wie bei anderen Fischen auch, besonders hochwertige Eiweiße und Vitamine zu finden. Als Meeresfische enthalten Sprotten auch Mineralstoffe wie Natrium und Jod.

Sprotten, oder auch Breitlinge genannt, kommen bei uns oft geräuchert auf den Tisch. Nach alter Tradition wird für die Räucherung Buchen- und Erlenholz verwendet. Nach 1,5 Stunden im Räucherofen erhalten die Fische so ihren unverkennbaren Geschmack. Verzehrt werden die geräucherten Fische im Ganzen mit Gräten und Haut, nachdem der Kopf bzw. der Schwanz entfernt wurden.

Die echten Kieler Sprotten wurden in Eckernförde hergestellt. Den Beinamen „Kieler“ erhielten sie lediglich durch die Verschiffung über Kiel, wobei die Holzkisten einen Stempel mit dem Namen der Stadt trugen.

Breitlinge sind Sardellen sehr ähnlich und werden daher auch für die Herstellung von Anchovis verwendet. Die frischen Fische können außerdem auch in Mehl gewendet und ausgebacken werden. Sprotten können auch in Kombination mit Lachs zu Fischfrikadellen verarbeitet werden.

Nährstoffe in der Sprotte


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