Coronavirus – welche Medikamente sind vielversprechend?

  • Ratgeber
  • Coronavirus – welche Medikamente sind vielversprechend?

Inhaltsverzeichnis Coronavirus – welche Medikamente sind vielversprechend?

Die Forscher arbeiten in Hochtouren daran, ein Medikament zu finden, welches gegen das Coronavirus wirkt. Dies ist natürlich gar nicht so einfach. Zumal ja sehr wenig über das Virus bekannt ist. Hier auf die Schnelle das passende Medikament zu finden ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Dennoch wurden bereits einige Medikamente angewandt und an Personen getestet, die sehr vielversprechend sind. Welche das sind, möchten wir hier erklären. Allerdings sollte keiner Eigenbehandlungen durchführen, da dies fatale Folgen haben könnte.

Medikament gegen Malaria auch hilfreich bei Corona?

Donald Trump hat vor einigen Tagen ein Malariamedikament in den Himmel gehoben und angedeutet, dass es ein Geschenk Gottes sei. Leider nutzte diese Aussage ein Ehepaar und nahm das Medikament ohne ärztliche Betreuung ein. Der Mann verstarb und die Frau ringt noch immer mit dem Leben, da sie sich beide vergifteten. Dabei geht es um den Wirkstoff Chloroquin gegen Corona und Hydroxychloroquin.

Ganz unrecht hatte der US-Präsident Trump nicht mit seiner Aussage. Allerdings ist dieses alte Malariamedikament sehr umstritten, da es Leben kosten kann, wenn es nicht unter ärztlicher Aufsicht eingenommen wird. In China, Südkorea und auch in Italien wurden bereits Coronapatienten mit diesem Malariamittel behandelt und es konnten Erfolge erzielt werden. Die Fallzahlen sind jedoch sehr gering.

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité sagt zwar, dass Chloroquin die Infektion verlangsamen könne, spricht aber auch davon, dass es aber nicht zwangsläufig bei Coronapatienten so sein müsse. Dies liegt daran, dass ein Medikament natürlich im Körper ganz anders wirkt, als in der Zellkulturschale. Zudem gehen Forscher nicht davon aus, dass Chloroquin einen Durchbruch bringt. Die Forscher sind sich eigentlich einige, dass vor allem das Immunsystem gestärkt wird.

Dies kann aber auch mit Vitamin C oder CBD gestärkt werden und diese beiden Stoffe haben keine Nebenwirkungen, da sie vollkommen natürlich sind. Insbesondere Chloroquin hat starke Nebenwirkungen. Nicht nur, dass der Magen-Darm-Trakt angegriffen wird. Auch Schlafstörungen, Schwindel oder Juckreiz können auftreten. Sogar Hornhauttrübungen oder irreversible Netzhautschäden kann das Medikament auslösen. Aus diesem Grund ist es deutlich besser, Vitamin C in hohen Dosen oder auch CBD einzunehmen. Diese Stoffe haben keine nennenswerten Nebenwirkungen und sind somit deutlich besser für den Körper und den Organismus.

Eventuell hatten sie schon Corona, hatten sie das Gefühl oder wurden es gerne einmal testen so kann der Corona Antikörpertest ein schnelles Ergebnis erbringen.

Ebola Medikament – schafft es den Durchbruch?

Weiterhin ist ein Medikament gegen Ebola im Rennen. Auf dieses setzen die Forscher große Hoffnung, der der Covid-19 Stamm ähnlich wie der von Ebola ist. Das Medikament mit dem Namen „Remdesivir“ hatte bei Ebola leider keine große Wirkung, weshalb es auch nie zugelassen wurde. Remdesivir ist ein Pulver, welches als Infusion verabreicht wird und soll für Menschen geeignet sein, die wenige bis sehr starke Symptome aufweisen. Auch wenn es bei Ebola keine Wirkung zeigte, hoffen die Forscher jetzt darauf, dass es bei Covid-19 ein Durchbruch bringen könnte.

In China laufen schon seit einigen Wochen Test mit Remdesivir und auch die Uniklinik in Düsseldorf testet das Mittel bei 1.000 Patientinnen und Patienten. Dabei ist das Ebola Medikament sehr interessant, da es bereits bei einigen Patienten anschlug. Es verhindert zwar nicht, dass das Virus in die Zellen gelangt. Hat aber den Vorteil, dass es die Vermehrung im Lungengewebe hemmen kann. Aus diesem Grund wird es derzeit als Favoriten gehandelt.

Zudem klangen bei einem 35-jährigen Patienten aus den USA die Symptome deutlich ab, nachdem er Remdesivir bekam. Weiterhin wurde bereits in vielen Tiermodellen belegt, dass das Mittel eine breite antivirale Aktivität zeigte. So konnten etwa MERS-CoV und SARS-CoV, zu der auch das Coronavirus zählt, hilfreich eingesetzt werden. Somit bleibt zu hoffen, dass Remdesivir ein Mittel ist, welches bei Coronapatienten helfen kann.

HIV-Medikament – Test sind bereits erfolgt

Auch zwei HIV-Medikamente stehen hoch im Kurs bei den Forschern. Lopinavir und Ritonavir wurden bereits als Saft oder Tabletten bei der SARS-Epedemie eingesetzt. Eigentlich sind die sogenannten Protease Hemmer zugelassen, um HIV-Infektionen zu behandeln. Dabei blockiert die Kombination der Wirkstoffe ganz spezielle Mechanismen. Diese benötigt das Coronavirus allerdings, damit es in die Zellen eindringen kann. Das Problem dabei ist, dass das HIV-Medikament erst dann eingesetzt werden kann, wenn der Patient beatmet werden muss. Zudem zeigte sich in einer ersten Studie [1] bei 199 Patienten aus China, dass die Wirkung sehr gering sei.

Andererseits gab es in China auch Behandlungen aus einem Cocktail aus Grippe und HIV-Medikament. Bereits 48 Stunden nach Start der Behandlung war das Coronavirus bei den Patienten nicht mehr nachweisbar. Die chinesische Frau wurde aus einer Kombination von Oseltamivir sowie Lopinavir und Ritonavir behandelt. Jetzt müssen weitere Untersuchungen und Studien zeigen, ob diese Kombination wirklich hilfreich eingesetzt werden kann. Wie bekannt wurde, hat die chinesische Gesundheitsbehörte das HIV-Mittel Kaletra angefordert.

Das Immunsystem stärken ist derzeit besonders wichtig

Solange es noch keine Medikamente oder Impfungen gegen das Coronavirus gibt, ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken. Daher sind Vitamin C oder auch CBD äußerst wichtiger Helfer in diesen Zeiten. Zur Not kann natürlich auch ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Allerdings ist eine natürliche Stärkung des Immunsystems durchaus effektiver. Jeder sollte daher mindestens eine Orange pro Tag verzehren, um den Körper mit ausreichend Vitamin C und weiteren Vitaminen zu versorgen. Auch Sport stärkt das Immunsystem und kann dazu beitragen, dass der Organismus besser gegen Viren vorgehen kann.

Als Zusatz ist CBD empfehlenswert, da auch dieses Produkt eine große Rolle bei der Immunstärkung spielt. CBD Öl kann zum Beispiel das Immunsystem wieder in Balance bringen, wenn es aus dem Ungleichgewicht geraten ist. Dies wurde bereits in zahlreichen Studien weltweit belegt. Aus diesem Grund sollte jeder auf Orangen und Vitamin C im Allgemeinen und CBD Öl setzten, um sein Immunsystem am Laufen zu halten, damit es auch in Zeiten der Coronakrise wertvolle Abwehrarbeit leisten kann.

[1] https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2001282?query=featured_home