Vitamine und Nährstoffe in Weißlacker

Vitamine und Nährstoffe in Weißlacker

Als Weißlacker bezeichnet man einen halbfesten Schnittkäse, der aus Kuhmilch hergestellt wird und durch ein Patent geschützt ist. Er wird oft auch als Bierkäse bezeichnet. Seine Bezeichnung verdankt diese Käsesorte wohl ihrem Aussehen bzw. ihrer Oberflächenbeschaffenheit.

Der Käse besitzt nämlich weiße, lackartige Schmiere auf seiner Oberfläche, was ihm die frühere Bezeichnung "Weißschmierer" und den später verwendeten Namen "Weißlacker" eingetragen hat.

Vitamine Weißlacker Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Weißlacker" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Weißlacker pro 100g.
Energie (Kilokalorien)266 kcal
Energie (Kilojoule)1.112 kJ
Fett19.699 mg
Eiweiß (Protein)21.800 mg
Salz3.296 mg
Mineralstoffe6.930 mg
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Vitamin A - Retinoläquivalent240 μg
Vitamin A - Retinol220 μg
Vitamin A - Beta-Carotin120 μg
Vitamin D - Calciferole0,39 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent600 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol600 μg
Vitamin B1 - Thiamin50 μg
Vitamin B2 - Riboflavin350 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure100 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent4.833 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure800 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin60 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)3,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure18 μg
Vitamin B12 - Cobalamin2,0 μg
Energie (Kilokalorien)266 kcal
Energie (Kilojoule)1.112 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)266 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)1.112 kJ
Natrium1.400 mg
Kalium100 mg
Calcium400 mg
Magnesium30 mg
Phosphor300 mg
Schwefel220 mg
Chlorid2.000 mg
Eisen400 μg
Zink3.000 μg
Kupfer80 μg
Mangan30 μg
Fluorid90 μg
Iodid20,0 μg
Isoleucin1.118 mg
Leucin2.059 mg
Lysin1.643 mg
Methionin504 mg
Cystein87 mg
Phenylalanin1.073 mg
Tyrosin1.095 mg
Threonin898 mg
Tryptophan284 mg
Valin1.380 mg
Arginin723 mg
Histidin526 mg
Essentielle Aminosäuren11.390 mg
Alanin592 mg
Asparaginsäure1.359 mg
Glutaminsäure4.579 mg
Glycin351 mg
Prolin2.388 mg
Serin1.140 mg
Nichtessentielle Aminosäuren10.409 mg
Harnsäure10 mg
Purin3 mg
Butansäure/Buttersäure670 mg
Hexansäure/Capronsäure428 mg
Octansäure/Caprylsäure242 mg
Decansäure/Caprinsäure503 mg
Dodecansäure/Laurinsäure614 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure1.992 mg
Pentadecansäure223 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure5.138 mg
Heptadecansäure168 mg
Octadecansäure/Stearinsäure1.880 mg
Eicosansäure/Arachinsäure93 mg
Gesättigte Fettsäuren11.951 mg
Tetradecensäure261 mg
Pentadecensäure130 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure484 mg
Heptadecensäure186 mg
Octadecensäure/Ölsäure4.840 mg
Eicosensäure37 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren5.938 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure465 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure261 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren726 mg
Kurzkettige Fettsäuren1.098 mg
Mittelkettige Fettsäuren745 mg
Langkettige Fettsäuren16.772 mg
Omega-3-Fettsäuren261 mg
Omega-6-Fettsäuren465 mg
Glycerin und Lipoide1.084 mg
Cholesterin46 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Weißlacker - Vitamine und Nährstoffe

In dieser Käsesorte sind Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Zu diesen gehören:

Mit etwa 320 Kilokalorien pro 100 Gramm Käse gilt er als relativ kalorienreiches Nahrungsmittel.

Weißlacker - Verwendung in der Küche

Für diesen Käse gibt es vilfältige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. So kann man ihn Würfel schneiden und mit einer Brezel oder mit frischem Brot zu einem frisch gezapften Bier essen. Auch in eine Vinaigrette aus Essig, Öl und viel Zwiebeln eingelegt, schmeckt er sehr gut.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, ihn als Füllung für Blätterteiggerichte zu verwenden, da er gute Backeigenschaften besitzt und langsam zerläuft. Selbst als Zutat für eine Bauernpfanne lässt sich der Käse gut mitbraten.

  • Eine ganz besondere Verwendung findet der Käse in einem beliebten Gericht seiner ursprünglichen Heimat. Er ist nämlich fester Bestandteil der Käsemischung, die für die bekannten Allgäuer Käsespäzle verwendet wird.

Weißlacker - Herkunft und Besonderheiten

Der Ursprung dieser Käsesorte kann genau datiert werden. Er wurde vom Brüderpaar Anton und Josef Kramer im Jahre 1874 zum ersten Mal hergestellt ist also ein original bayerischer Käse aus dem Landkreis Oberallgäu und einem Ort namens Wertach.

  • Da sich die Gebrüder Kramer ihre Erfindung sehr schnell patentieren ließen, gilt der Käse als der erste, durch Patent geschützte Käse der Welt.

Quellen

Burr, NA / Demeter, NA: Butter · Käse Milchpräparate und Nebenprodukte
Rimbach, Gerald / Möhring, Jennifer / Erbersdobler, Helmut F.: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger.
Bames, E. / Bömer, Aloys / Juckenack, Adolf / Tillmans, Joseph: Tierische Lebensmittel


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