Vitamine und Nährstoffe im Leinsamen

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Leinsamen sind ein beliebter Zusatzstoff für Backwaren. Große Mengen der Samen werden aber auch zu einem sehr wertvollen Öl verarbeitet.

Dieses wird nicht nur in der Küche, sondern auch in der Pharmazie und der Industrie genutzt. Auch Maler schätzen das gelbe Öl und rühren ihre Ölfarben damit an.

Werfen wir also einmal einen Blick auf die Inhaltsstoffe und Vitamine der gesunden Samen.

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Vitamine Leinsamen

Wählen Sie Ihre Art "Leinsamen" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Leinsamen pro 100g.
Energie (Kilokalorien)444 kcal
Energie (Kilojoule)1.860 kJ
Fett36.500 mg
Kohlenhydrate7.710 mg
Eiweiß (Protein)22.270 mg
Salz27 mg
Ballaststoffe22.700 mg
Mineralstoffe3.320 mg
Broteinheiten0,64 BE
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Vitamin A - Retinoläquivalent8 μg
Vitamin A - Beta-Carotin48 μg
Vitamin D - Calciferole2,80 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent16.000 μg
Vitamin B1 - Thiamin460 μg
Vitamin B2 - Riboflavin150 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure2.560 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent9.110 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin430 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)16,4 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure73 μg
Energie (Kilokalorien)444 kcal
Energie (Kilojoule)1.860 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)488 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)2.042 kJ
Natrium57 mg
Kalium731 mg
Calcium206 mg
Magnesium323 mg
Phosphor533 mg
Schwefel220 mg
Chlorid16 mg
Eisen6.750 μg
Zink4.170 μg
Kupfer1.200 μg
Mangan2.260 μg
Fluorid67 μg
Iodid2,0 μg
Saccharose (Rübenzucker)7.710 mg
Disaccharide (2 M)7.710 mg
Zucker (gesamt)7.710 mg
Isoleucin952 mg
Leucin1.356 mg
Lysin911 mg
Methionin445 mg
Cystein424 mg
Phenylalanin1.107 mg
Tyrosin590 mg
Threonin869 mg
Tryptophan393 mg
Valin1.149 mg
Arginin2.235 mg
Histidin517 mg
Essentielle Aminosäuren10.948 mg
Alanin1.066 mg
Asparaginsäure2.225 mg
Glutaminsäure4.698 mg
Glycin1.376 mg
Prolin849 mg
Serin1.107 mg
Nichtessentielle Aminosäuren11.321 mg
Dodecansäure/Laurinsäure4 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure18 mg
Pentadecansäure7 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure1.964 mg
Heptadecansäure22 mg
Octadecansäure/Stearinsäure1.474 mg
Eicosansäure/Arachinsäure56 mg
Decosansäure/Behensäure56 mg
Tetracosansäure/Lignocerinsäure33 mg
Gesättigte Fettsäuren3.634 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure26 mg
Heptadecensäure15 mg
Octadecensäure/Ölsäure7.141 mg
Eicosensäure47 mg
Tetracosensäure/Nervonsäure4 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren7.233 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure5.446 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure20.178 mg
Eicosadiensäure7 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren25.631 mg
Langkettige Fettsäuren36.498 mg
Omega-3-Fettsäuren20.178 mg
Omega-6-Fettsäuren5.453 mg
Glycerin und Lipoide1 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

Interessante Informationen zum Leinsamen

Der Gemeine Lein, auch Flachs genannt, ist eine alte Kulturpflanze, die zur Faser- oder Ölgewinnung genutzt wird.

Dabei unterscheidet man allerdings in Faserlein oder Öllein, da hier jeweils spezielle Sorten gezüchtet wurden. Auch die Ernte der Pflanzen ist unterschiedlich, die Blüte ist dagegen bei beiden Sorten sehr hübsch und blau.

Lein wurde bereits um 5000 v. Chr. angebaut und war bis ins 18. Jahrhundert der wichtigste Textilrohstoff. Heute wird Lein weltweit angebaut. Die größten Anbauländer sind dabei Kanada, China und die USA.

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Wichtige Vitamine und Nährstoffe im Leinsamen

Leinsamen enthalten etwa 40 Prozent Fett. Die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure macht dabei etwa 50 Prozent aus.

Leinöl besitzt damit eine der höchsten Konzentrationen dieser wichtigen Fettsäuren in den bekannten Pflanzenölen. Wichtig für die Nutzung von Leinsamen sind aber auch die Schleimstoffe, die aus den Samen ein ideales Abführmittel machen.

Neben Linamarin, Eiweiß, Lecithin und Sterinn sind die Vitamine B1, B2, B6 und E enthalten. Auch die Vitamine Nicotin-, Fol- und Pantothensäure kommen in den kleinen Samen vor.

Die Nutzung von Leinsamen

Aufgrund der Vitamine und Inhaltstoffe wird der Leinsamen sowohl in der Küche als auch als Heilmittel genutzt. In Broten und anderen Gebäckwaren sorgt er für einen guten Geschmack und bringt wertvolle Inhaltsstoffe ins Spiel.

Sehr beliebt ist aber auch das Leinöl, welches nur unerhitzt verwendet werden sollte. Beliebt in einigen Regionen Deutschlands sind Pellkartoffeln, Quark und Leinöl. Ein sehr einfaches, aber äußerst gesundes Gericht, bei dem das Leinöl seinen charakteristischen Geschmack voll ausspielt.

Wer Leinsamen als Abführmittel nutzt, sollte sich etwas gedulden, da die Samen nicht sofort wirken. Außerdem sollte man ausreichend trinken, um einen Darmverschluss zu vermeiden.

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