Vitamine und Nährstoffe in Weizen

Vitamine und Nährstoffe in Weizen

Unter Weizen versteht man eine Getreideart aus der Pflanzenfamilie der Süßgräser, die viele Nährstoffe und Vitamine enthält. Insgesamt gibt es über 1000 Weizensorten, zu denen unter anderem auch Emmer, Dinkel, Kamut und Einkorn gehören. Vor allem Hartweizen und Weichweizen werden kultiviert.

Als Nahrungsmittel dient das Getreide erst seit etwa einem halben Jahrtausend. Nach Mais und Reis belegt es inzwischen den dritten Platz, wenn es um die weltweite Anbaumenge geht.

Vitamine Weizen Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Weizen" aus
Die untenstehende Tabelle enthält eine Übersicht* zu den wichtigsten Nährwerten in Weizen pro 100g.
Energie (Kilokalorien)209 kcal
Energie (Kilojoule)876 kJ
Fett1.928 mg
Kohlenhydrate38.010 mg
Eiweiß (Protein)9.238 mg
Salz760 mg
Ballaststoffe8.983 mg
Mineralstoffe1.745 mg
Broteinheiten3,17 BE
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Vitamin A - Retinoläquivalent2 μg
Vitamin A - Beta-Carotin9 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent2.736 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol2.736 μg
Vitamin B1 - Thiamin346 μg
Vitamin B2 - Riboflavin202 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure920 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent2.237 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure576 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin181 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)6,0 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure60 μg
Energie (Kilokalorien)209 kcal
Energie (Kilojoule)876 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien)226 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule)948 kJ
Natrium480 mg
Kalium361 mg
Calcium38 mg
Magnesium76 mg
Phosphor273 mg
Schwefel81 mg
Chlorid461 mg
Eisen2.624 μg
Zink3.011 μg
Kupfer315 μg
Mangan2.879 μg
Fluorid46 μg
Iodid2,1 μg
Glucose (Traubenzucker)844 mg
Fructose (Fruchtzucker)1.185 mg
Monosaccharide (1 M)2.029 mg
Saccharose (Rübenzucker)1.731 mg
Maltose (Malzzucker)95 mg
Disaccharide (2 M)1.826 mg
Zucker (gesamt)3.855 mg
Oligosaccharide, resorbierbar (3 - 9 M)1.060 mg
Oligosaccharide, nicht resorbierbar864 mg
Stärke33.095 mg
Polysaccharide (> 9 M)33.095 mg
Poly-Pentosen3.875 mg
Poly-Hexosen2.742 mg
Poly-Uronsäure687 mg
Cellulose1.235 mg
Lignin444 mg
Wasserlösliche Ballaststoffe2.932 mg
Wasserunlösliche Ballaststoffe6.051 mg
Isoleucin382 mg
Leucin631 mg
Lysin431 mg
Methionin132 mg
Cystein157 mg
Phenylalanin412 mg
Tyrosin255 mg
Threonin376 mg
Tryptophan79 mg
Valin479 mg
Arginin542 mg
Histidin256 mg
Essentielle Aminosäuren4.132 mg
Alanin451 mg
Asparaginsäure658 mg
Glutaminsäure2.216 mg
Glycin478 mg
Prolin854 mg
Serin450 mg
Nichtessentielle Aminosäuren5.107 mg
Harnsäure128 mg
Purin43 mg
Dodecansäure/Laurinsäure1 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure1 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure252 mg
Octadecansäure/Stearinsäure7 mg
Eicosansäure/Arachinsäure6 mg
Gesättigte Fettsäuren267 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure8 mg
Octadecensäure/Ölsäure212 mg
Eicosensäure7 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren227 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure780 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure98 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure1 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren879 mg
Langkettige Fettsäuren1.373 mg
Omega-3-Fettsäuren98 mg
Omega-6-Fettsäuren781 mg
Glycerin und Lipoide555 mg
*Nährstoffe, die in diesem Lebensmittel nicht vorkommen, wurden der Übersicht halber in allen Kategorien ausgeblendet.

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Weizen - Vitamine und Nährstoffe

Das Getreide enthält, wie alle Getreidesorten, zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, zu denen Vitamine und andere Nährstoffe gehören. So finden sich:

Mit etwa 340 Kilokalorien pro 100 Gramm ist das Getreide durchaus kalorienreich aber auch gesund, da es auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält.

Weizen - Verwendungsmöglichkeiten in der Küche

Das Getreide findet in der Küche zahlreiche Verwendungen. So kann das Mehl des Weichweizens zu Brötchen, Brot, Keksen oder Kuchen verarbeitet werden. Hartweizen hingegen wird meist als Zutat für Teigwaren wie beispielsweise Nudeln genutzt.

Zudem können aus dem Getreide Flocken hergestellt werden, mit denen sich Müsli anreichern lässt. Das Schrot aus diesem Getreide kennen wir vor allem unter der Bezeichnung Bulgur, das man in orientalischen Gerichten verwenden kann oder aber für Aufläufe oder zum Füllen von Paprika oder anderem Gemüse.

Weizen - Herkunft und Besonderheiten

Das Getreide wird erst seit ungefähr 500 Jahren kultiviert und ist somit erst seit relativ kurzer Zeit ein Bestandteil unserer Ernährung. Ernährungswissenschaftler befassen sich intensiv mit der Frage, ob das Getreide eher nützt oder schadet.

  • Kritisch zu betrachten ist der hohe Anteil an Gluten. Da das Getreide für die Massenproduktion von Brot immer mehr optimiert wurde, liegt der Glutengehalt (der so genannte Klebereiweiß) bei circa 50 Prozent. Aufgrund der häufigen Verwendung von Weizen tun sich besonders Personen, die unter einer Unverträglichkeit auf Gluten leiden, schwer bei der Suche nach geeigneten Lebensmitteln.

Quellen

Schneider, Anuba: Das Große Lexikon der Nahrungsmittel & Unverträglichkeiten
Constien, Anja / Schäfer, Christine: Richtig einkaufen bei Nahrungsmittel-Allergien: mehr Sicherheit beim Einkauf, im Restaurant und im Ausland
König, J.: Die Nahrungsmittel, Genußmittel und Gebrauchsgegenstände, ihre Gewinnung, Beschaffenheit und Zusammensetzung


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