ursache mangel vitamin d

Das Vitamin D gehört eigentlich nicht zu den Vitaminen, da es vom Körper selbst gebildet werden kann. Dazu benötigt es Sonnenlicht und die entsprechenden Vorstufen des Vitamins.

Daneben ist das Vitamin aber auch in einigen Nahrungsmitteln enthalten. Trotzdem kommt es vor allem in den Industrienationen immer häufiger zu einem Vitamin D Mangel.

Wir schauen daher einmal auf die Ursache dieser Erscheinung.

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Welche Ursache hat ein Vitamin D Mangel?

Das Vitamin wird vor allem durch die UVB-Strahlung in der menschlichen Haut gebildet, kann aber auch mit der Nahrung aufgenommen werden. Vor allem in Fettfisch und Lebertran ist viel von dem Vitamin enthalten.

Durch veränderte Lebensgewohnheiten der Menschen in den Industrienationen kommt es immer häufiger zu einem Vitamin D Mangel, dessen Ursache vor allem daran liegt, dass die Menschen zu wenig in der Sonne sind. Zudem vermindert die immer häufiger verwendete Sonnencreme die Bildung des Vitamins.

Menschen in den nördlicheren Breitengraden sind davon besonders betroffen, da hier im Winter meist nicht genug Sonnenlicht zur Verfügung steht. Eine Studie hat ergeben, dass nördlich des 52.Breitengrads - also etwa ab dem Ruhrgebiet - im Winter kein Vitamin D in der Haut gebildet werden kann.

Eine andere Studie setzte die Grenze dagegen bereits auf den 42.Breitengrad - also auf der Höhe von Barcelona und Norditalien - fest. Unterhalb des 37.Breitengrads - also auf der Höhe von Sizilien - sei dagegen das ganze Jahr hindurch eine ausreichende Vitamin-D-Biosynthese gesichert. Ursache für diesen Effekt ist der Sonnenstand, denn erst ab einer ausreichenden Höhe der Sonne kann das Vitamin tatsächlich gebildet werden.

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Die Hautbeschaffenheit

Eine weitere Ursache für einen Vitamin D Mangel liegt aber auch in der Hautbeschaffenheit. Dabei gilt: Je heller die Haut ist, desto besser kann sie die UVB-Strahlung für die Vitamin D Bildung nutzen. Da die Menschen in den nördlichen Breiten im Laufe der Zeit eine hellere Haut entwickelten, können sie das Vitamin besser bilden.

Dunklere Hauttypen können im Norden dagegen eher von einem Mangel betroffen sein. Eine interessante Ausnahme bilden aber die Inuit, die die Arktis bewohnen und den Vitamin D Bedarf durch eine fettfischreiche Nahrung decken.

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