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Das fettlösliche Vitamin A gehört zu den essenziellen Vitaminen und wird vom Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt.

Nur mit einer ausreichenden Versorgung an Vitamin A sind eine gute Sehkraft, die Erneuerung der Hautzellen und andere Aufgaben des Körpers möglich.

Um unserem Organismus genügend Vitamin A zu liefern, ist eine Aufnahme des Stoffes oder seiner Vorläufer durch Lebensmittel notwendig.

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Wie bekommt der Körper Vitamin A?

Der menschliche Körper kann Vitamin A direkt aus tierischen Lebensmitteln aufnehmen.
Aber auch Vegetarier können sich gut mit dem Vitamin versorgen, da der Pflanzenfarbstoff Carotin im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann.

Daher wird der Stoff auch Provitamin A genannt. Die Carotine werden größtenteils im Darm in die benötigten Vitamine umgewandelt und anschließend zur Speicherung in die Leber transportiert. Dazu sind allerdings Fette nötig, die daher beim Essen von carotinhaltigem Gemüse nicht fehlen sollten.

Ein Schuss Öl am Salat macht diesen also erst richtig für den Körper verwertbar. Der tägliche Bedarf an Vitamin A hängt vom Alter, Geschlecht und den Lebensumständen ab. Durchschnittlich werden für Erwachsene allerdings 0,5 bis 1,5 mg empfohlen. Da längeres Kochen, Sauerstoff und Licht dem Vitamin schaden, sollten Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, dunkel und ungeschält bzw. verpackt gelagert werden. Beim Kochen der Lebensmittel gehen zwischen 10 und 30 Prozent der Vitamine verloren.

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Tierische Lebensmittel

Besonders tierische Lebensmittel enthalten viel Vitamin A. Beispielsweise:

Bei einer abwechslungsreichen Ernährung ist ein Mangel an diesem Vitamin daher selten. Da das fettlösliche Vitamin im Körper gespeichert wird, ist dagegen eine Überdosierung möglich. Dies ist bei normaler Ernährung ebenfalls selten, allerdings wurden bei Polarforschern, die Eisbärenleber verzehrt hatten, schwere Vergiftungserscheinungen festgestellt. Schwangere sollten daher auf Leber verzichten, um Schäden am Fötus zu vermeiden.

Pflanzliche Lebensmittel

Carotine findet man in vielen gelb-orangen Gemüsesorten wie Karotten und Kürbis, aber auch Spinat bietet viele Carotine. Hier werden die Farbstoffe lediglich vom grünen Chlorophyll überlagert.

Das wichtigste Carotin ist das Beta-Carotin, welches unter anderem in Karotten, Spinat und Brokkoli, aber auch in Kakis, Aprikosen und Mangos vorkommt. Es wird vom Körper in das für die Augen wichtige Retinol umgewandelt.

Der Tagesbedarf an Beta-Carotin ist mit etwa 2 mg fast doppelt so hoch wie das eigentliche Vitamin. Zugleich benötigt der Körper Fette für dessen Umwandlung. Diese stehen dem Körper durch unser meist recht fettreiches Essen aber in der Regel bereits zur Verfügung. Eine Überdosierung durch pflanzliche Lebensmittel ist übrigens nicht möglich, da unser Körper die Umwandlung des Provitamin A selbst steuern kann.

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