Glutenunverträglichkeit Medikamente - Weshalb andere Methoden wirksamer sind

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Glutenunverträglichkeit Medikamente - Die wichtigsten Fakten

  • Die Glutenunverträglichkeit mehrt sich in ihrer Dimension von Jahr zu Jahr.
  • Mittlerweile sind ca. 400.000 Deutsche betroffen.
  • Viele wissen nichts von ihrer Erkrankung, da sie keine bzw. nur geringe Symptome verspüren.
  • Alle wollen Hilfe und suchen zunächst Glutenunverträglichkeit Medikamente.

Glutenunverträglichkeit Medikamente - Gibt es überhaupt Medikamente?

Gibt es gegen die Glutenunverträglichkeit Medikamente und wenn ja - sind sie sinnvoll? Diese Frage stellen sich viele Menschen.

In der Tat besteht die Therapie einer Zöliakie in der Gluten-Karenz. Das heißt im Verzicht auf eine glutenhaltige Nahrung. Gluten ist in vielen Produkten enthalten.

Folgend eine unvollständige Liste von Produkten, die Gluten enthalten:

Die vorherigen Ausführungen machen deutlich, dass Medikamente wenig Sinn machen. Hier gilt es die Darmschleimhaut zu regenerieren, die Tätigkeit der Zotten zu erweitern und ihren Funktionsumfang wieder völlig herstellen zu können.

Das geht nur mit Lebensmitteln, die das Kennzeichen 'gluten free' oder 'glutenfrei' haben.

Glutenunverträglichkeit Medikamente - Welche Mittel dennoch sinnvoll sind

Direkte Glutenunverträglichkeit Medikamente gibt es bislang nicht. Wer an einer Glutenunverträglichkeit leidet, hat meist bereits mehrere Untersuchungen durchlaufen und bekam erst spät die Diagnose Glutenintoleranz.

Ständige Symptome wie Blähungen, Durchfall und Übelkeit schlagen zunehmend auf das Gemüt. Betroffene sind häufig psychisch angeschlagen. Umso stärker die Psyche in Mitleidenschaft gezogen wurde, desto unumgänglicher wird der Gang zum Psychiater. Dieser verschreibt häufig Psychopharmaka.

Berechtigt greifen viele Menschen nicht zu diesen Medikamenten. Die Einnahme ist häufig mit stärkeren Nebenwirkungen verbunden. Eine Alternative muss her.

  • Johanniskraut hat sich in den vergangenen Jahren positiv bewährt und wird prinzipiell gut vertragen. Wer jedoch schwanger ist oder bereits Psychopharmaka einnimmt, sollte von Johanniskraut absehen.

Glutenunverträglichkeit Medikamente - Geht es auch ohne?

Die Glutenunverträglichkeit wird sich nicht mit der Zeit verringern, wenn der Betroffene nicht auf bestimmte Art agiert. Dann verschlimmern sich die Symptome.

Schließlich werden die sich an der Dünndarmschleimhaut befindenden Zotten immer stärker beansprucht. Das Ergebnis ist ihr Wegfall. Die gesunde Darmflora ist sehr wichtig, denn sie regelt den gesamten Stoffwechsel. Giftstoffe werden ausgeschieden und Nährstoffe als Bausteine benutzt.

  • Wenn man sich mit dem eigenen Darm nicht näher beschäftigt und gleichermaßen gewisse Symptome verspürt, muss mit stärkeren Symptomen und schwierigeren Erkrankungen rechnen. Daher geht es bei der Glutenunverträglichkeit nicht ohne Therapie. Medikamente werden hier nur unterstützend verabreicht.

Quellen

Schmiedel, Volker: Verdauung!: 99 verblüffende Tatsachen ; endlich Klartext: Reizdarm - die häufigste Fehldiagnose; Welche Untersuchungen und Therapien wirklich helfen

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