kalium tagesbedarf

Kalium gehört ebenso wie Magnesium, Calcium und Jod zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen. Der Tagesbedarf des Minerals lässt sich im Regelfall durch eine ausgewogene Ernährung problemlos decken.

Der Mineralstoff ist vor allem in Obst, Gemüse und auch in Getreide enthalten. Zu einem Kaliummangel kommt es daher nur sehr selten. Eine Überdosierung mit Kalium ist da schon sehr viel wahrscheinlicher. Genau deshalb sollten Kaliumtabletten nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

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Wie hoch ist der Tagesbedarf an Kalium?

Der Kaliumbedarf variiert von Mensch zu Mensch und ist zudem nicht genau bekannt, so sind die Tagesbedarf Werte in der Tabelle lediglich eine Richtlinie:

PersonengruppeKalium - Menge (mg/Tag)
Säuglinge bis 4 Monate400mg
Säuglinge 4 bis 12 Monate650mg
Kinder 1 bis 4 Jahre1000mg
Kinder 4 bis 7 Jahre1400mg
Kinder 7 bis 10 Jahre1600mg
Kinder 10 bis 13 Jahre1700mg
Kinder 13 bis 15 Jahre1900mg
Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene2000mg

Durchschnittlich nimmt ein erwachsener Mensch allein über die Nahrung durchschnittlich zwischen 3000 und 3800mg Kalium pro Tag zu sich.

Diese Werte zeigen anschaulich, dass eine zusätzliche Versorgung durch Nahrungsergänzungsmittel im Normalfall nicht notwendig ist, da der Tagesbedarf für gewöhnlich durch die Nahrungsaufnahme gedeckt wird.

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Kalium als Nahrungsergänzungsmittel

Nährstoffe wie Magnesium und Kalium werden zur Genüge in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Sinnvoll ist die Einnahme einer Kaliumtablette allerdings nicht. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen ist eine zusätzliche Versorgung mit dem wichtigen Mineralstoff notwendig.

Dies kann zum Beispiel bei einer Mangel- oder Fehlernährung oder bei chronischem Bluthochdruck der Fall sein. Ein Kaliummangel sollte vom Arzt festgestellt werden und auch erst dann behandelt werden.

Meist genügt es schon, sich an eine ausgewogene Ernährung zu halten. Wird zu viel des Minerals aufgenommen, kann es zu einer ungewollten Überdosierung kommen. Hierdurch können dann Beschwerden wie beispielsweise Erbrechen, Durchfall und starke Bauchschmerzen auftreten.

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