Histaminhaltige Lebensmittel: Eine Übersicht

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Histaminhaltige Lebensmittel - Die wichtigsten Fakten

  • Histaminhaltige Lebensmittel kommen in vergleichsweise vielen und ganz unterschiedlichen Lebensmitteln vor.
  • Für die Betroffenen der Unverträglichkeit steht es an erster Stelle sich ausführlich mit den Lebensmitteln und ihren Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen.
  • Zudem kreuzt sich die Histaminunverträglichkeit oftmals mit anderen Unverträglichkeiten (Gluten oder Laktose) oder anderen Allergien (Nüssen oder Ei).
  • Tatsächlich kann der Verzehr von histaminhaltigen Lebensmitteln bei Betroffenen besonders gefährliche Symptome - bis hin zur Lebensgefahr - auslösen.

Histaminhaltige Lebensmittel - diese Lebensmittel sollten gemieden werden

Histaminhaltige Lebensmittel sind dabei besonders:

  • Histaminhaltige Lebensmittel wie Joghurt, Quark und auch frische Milch werden bei besonders empfindlichen Betroffenen sehr schlecht vertragen.

Histaminintoleranz Symptome - Linderung durch richtige Lebensmittelzufuhr

Die zugeführten Lebensmittel sollten von Betroffenen langsam und ausreichen zerkleinert (gekaut) verzehrt werden.

Auch sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Dabei gelten 1,5-2,0 Liter als Mindestmenge.

Hilfreich ist es die Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Anstatt Frühstück, Mittagessen und Abendbrot können die zugeführten Nahrungsmittel auf bis zu fünf Mahlzeiten verteilt werden. Die Größe der Mahlzeiten sollte dabei automatisch kleiner als normal ausfallen. All diese vorgestellten Maßnahmen helfen dem Magen-Darm-Trakt bei einer gemäßigteren Verwertung.

Histaminhaltige Lebensmittel: Individuelle Verträglichkeit

Da sich jede Unverträglichkeit von Fall zu Fall unterscheidet, müssen auch die zugeführten Nahrungsmittel ganz speziell geprüft werden.

Zwar wird häufig beschrieben, dass besonders Wein und Sekt Probleme bereiten - ob ganz individuell ein Glas getrunken werden kann oder eben nicht, lässt sich aber pauschal nicht sagen. Jeder Betroffene muss daher selbstständig in einem oftmals über Jahre andauernden Lernprozess seinen eigenen Körper kennenlernen.

Auch spielen oftmals weitere Faktoren, die zu einer erhöhten oder niedrigeren Toleranzgrenze führen, eine Rolle. Besonders die hormonelle Situation bei Frauen, die alltäglichen Umwelteinflüsse oder die generelle Darmgesundheit sind nicht zu unterschätzende Faktoren.

  • Kreuzt sich beispielsweise eine Pollenallergie mit einer Histaminunverträglichkeit, werden während der Pollenphase weitaus weniger Mengen an histaminhaltigen Nahrungsmitteln vertragen.

Quellen

Schleip, Thilo: Richtig einkaufen bei Histamin-Intoleranz
Schleip, Thilo: Histamin-Intoleranz: Wenn Essen krank macht
Kamp, Anne: Gesund essen bei Histaminintoleranz
Hennies, Frank: Wenn Fehldiagnosen zum Schicksal werden: Histaminintoleranz, ein Phantom nimmt Gestalt an
Kamp, Anne: Allergien: endlich Hilfe durch Basenfasten


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