Histaminintoleranz Tabletten - Enzymtabletten helfen bei Beschwerden

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Histaminintoleranz Tabletten - Die wichtigsten Fakten

  • Mögliche Ursache für die Beschwerden einer Histaminintoleranz liegt in der zu geringen körpereigenen Abbaukraft des Enzyms Diaminoxidase.
  • Die Enzymaktivität ist bei Betroffenen einer Histaminunverträglichkeit ähnlich eingeschränkt wie es bei der Laktoseintoleranz der Fall ist.
  • Die Histaminintoleranz Tabletten können Betroffenen helfen, die Symptome zu minimieren, indem sie auf diese Weise das nötige Enzym DAO zuführen.

Histaminintoleranz Tabletten - wie wirken sie?

Das Enzym DAO ist dafür zuständig, Histamin im Darm und in der Blutbahn abzubauen. Tritt im Körper ein Überschuss an Histamin auf, folgt eine Überreaktion, die einer allergischen Reaktion gleicht.

Dabei ist es egal, ob der Überschuss über die aufgenommene Nahrung, eine zu geringe Enzymaktivität (also einem zu langsamen Abbau) oder aus dem eigenen Körper (in den Mastzellen) verursacht wird.

  • Stress vermeiden! Häufig beeinflusst Stress die Überreaktion und lässt die Reaktion heftiger ausfallen.

Im Falle einer zu geringen Abbauaktivität des Enzyms DAO kann mithilfe von Tabletten ein beschleunigender Ausgleich geschaffen werden. Die Tabletten werden dabei vor der Mahlzeit als Prophylaxe eingenommen.

Sollten bereits bestimmte Symptome durch die Histaminunverträglichkeit aufgetreten sein, schaffen diese Tabletten jedoch keine Besserung. Sollte die Form der Unverträglichkeit zudem besonders stark ausgeprägt sein, reicht die Einnahme der Enzymtabletten häufig nicht aus.

Histaminintoleranz Tabletten - Vorsicht vor enzymblockierender Wirkung

Einige Stoffe haben eine enzymblockierende Wirkung und gelten als Gegenspieler der enzymabbaufördernden Tabletten.

Darunter fallen unter anderem:

  • Alkohol
  • bestimmte Medikamente wie Diclofenac und Acetylsalicylsäure

Auch besteht der Verdacht, dass bestimmte Substanzen wie beispielsweise Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker) in Lebensmitteln die körpereigene Freisetzung des Histamins fördern und somit einen Überschuss leichter entstehen lassen. Auch auf diese Substanzen sollte nach Absprache mit einem Arzt verzichtet werden.


Quellen

Nesterenko, Sigi: Histaminintoleranz - die unentdeckte Krankheit: Histamin, eine häufige Ursache für Allergien, Unverträglichkeiten und vieles mehr!
Fink, Erika: Das vertrage ich nicht: Die besten Tipps für alle, die auf Fruktose, Gluten, Histamin oder Laktose reagieren
Swift, Kathie Madonna / Hooper, Joseph: Heile deinen Darm und werde schlank
Ledochowski, Maximilian: Wegweiser Nahrungsmittel-Intoleranzen: Wie Sie Ihre Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben
Kamp, Anne: Gesund essen bei Histaminintoleranz


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