Sorbitintoleranz Symptome - Die wichtigsten Fakten

  • Sorbitintoleranz liegt vor, wenn der menschliche Organismus Sorbit nicht verarbeiten kann.
  • Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der in vielen Obstsorten in natürlicher Form vorkommt, sowie ein Nahrungsergänzungsmittel, das in der Lebensmittelindustrie als Zuckeraustauschstoff verwendet wird.
  • Leidet ein Mensch unter Sorbitintoleranz, können bei Aufnahme von Sorbit starke Beschwerden auftreten.

Sorbitintoleranz Symptome - Was kann passieren?

Sorbitintoleranz Symptome treten etwa ein bis drei Stunden nach dem Verzehr der sorbithaltigen Lebensmittel auf. Die Symptome können schwächer bis stärker ausgeprägt sein:

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Dauergähnen
  • Depressionen
  • Durchfall
  • Fettstuhl
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • allgemeine Verdauungsbeschwerden

Sorbitintoleranz Symptome behandeln

Sorbitintoleranz kann nicht behandelt oder im klassischen Sinne geheilt werden. Die einzige Möglichkeit, das Auftreten der Beschwerden zu verhindern, ist der Verzicht auf sorbithaltige Lebensmittel. Sorbit ist insbesondere infolgenden Lebensmitteln enthalten:

  • viele Obstsorten und die daraus verarbeiteten Nahrungsmittel wie Marmeladen, Kompott, Mus
  • einige Gemüsesorten wie etwa Brokkoli oder Bohnen
  • Bier, Wein
  • Diabetiker- und Light-Produkte
  • Bei verpackten Lebensmitteln muss Sorbit auf der Zutatenliste angegeben werden. Sorbit wird durch die E-Nummern 420, 432, 433, 434, 435 und 436 gekennzeichnet.

Symptome einer Sorbitintoleranz erkennen und vermeiden

Treten ähnliche Symptome nach dem Essen regelmäßig auf, ist dies in der Regel ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit. Ob es sich tatsächlich um eine Sorbitintoleranz oder eine andere Nahrungsmittelunverträglichkeit handelt, sollte mit dem Hausarzt abgeklärt werden. Eine Sorbitunverträglichkeit kann mit einem H2-Atemtest nachgewiesen werden.

Liegt eine Unverträglichkeit vor, sollte auf sorbithaltige Lebensmittel möglichst ganz verzichtet werden. Bei verpackten Lebensmitteln ist hier immer ein Blick auf die Zutatenliste anzuraten, um sicherzugehen, dass kein Sorbit enthalten ist. Bei natürlichen Lebensmitteln gibt es eine Vielzahl an unbedenklichen Alternativen, die garantiert sorbitfrei sind:

Wer nicht ganz auf Obst verzichten möchte, kann zu kleinen Mengen Bananen oder Litschis greifen. Auch Rhabarber hat nur einen sehr geringen Gehalt an Sorbit.


Quellen

Ledochowski, Maximilian: Wegweiser Nahrungsmittel-Intoleranzen


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